Weniger Schäden führen zu guter Jahresbilanz der Hagel-Versicherung

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Schweizerische Hagel-Versicherungsgesellschaft (SHGroup) zieht nach einem erfolgreichen Erntejahr in der Landwirtschaft eine erfreuliche Jahresbilanz.

Hagel
Hagelkörner nach einem Unwetter. (Archivbild) - Christoph Trost

2025 versicherte die SHGroup Landwirtschaftskulturen im Wert von 4,4 Milliarden Franken, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Die Gesamtschadenquote sank im Vergleich zum Vorjahr von 62 auf gut 47 Prozent. Das Gesamtprämienwachstum in allen Märkten betrug 11 Prozent. Dank der insgesamt sehr guten Geschäftsentwicklung hätten im Frühjahr 2026 Prämienrückvergütungen von 11 Millionen Franken an die Mitglieder ausbezahlt werden können.

In der Schweiz wurden im Berichtsjahr 5296 Schäden an versicherten Pflanzenkulturen gemeldet. Die Schadensumme belief sich laut Mitteilung dabei auf 21,3 Millionen Franken. Sie sei insbesondere durch Hagel, Trockenheit und Sturm verursacht worden. Der Schadensatz sank auf 47 Prozent.

Die landwirtschaftlichen Erträge hätten hierzulande deutlich über dem Vorjahr gelegen, da die Niederschläge rechtzeitig eingetroffen seien. Hitzewellen und Hagel hätten nur lokal zu Einbussen geführt. Im Spätsommer hätten Stürme vor allem Mais- und Sonnenblumenkulturen beschädigt.

Bei der Tierseuchenversicherung belief sich das Prämienvolumen auf 2,8 Millionen Franken. Gegen Ende 2025 wurde ein neues Rindviehversicherungsprodukt lanciert, das neu auch die Risiken Lumpy-Skin-Krankheit, Blauzungenkrankheit und Epizootische Hämorrhagie (EHD) deckt.

Die SHGroup versichert zudem Schäden in Frankreich und in Italien sowie seit 2025 auch in Portugal. In Frankreich wurden der Suisse Grêle (France) 3106 Schäden mit einem Schadenvolumen von 21,6 Millionen Franken gemeldet. Das entspreche einer moderaten bis tiefen Schadenbelastung von rund 44 Prozent, heisst es in der Mitteilung.

In Italien konnte die Grandine Svizzera ein Prämienwachstum verzeichnen. Insgesamt wurden der italienischen Niederlassung 12’733 Schäden gemeldet, was einem Schadenvolumen von 29 Millionen Franken entspricht. Die Schadenbelastung betrug knapp 57 Prozent.

Das erste operative Jahr in Portugal sei von schwierigen Wetterbedingungen geprägt gewesen, heisst es in der Medienmitteilung. Mehrere Wetterereignisse wie Starkniederschläge, Hitzewellen und Stürme beeinträchtigten die landwirtschaftliche Produktion. Insgesamt wurden der portugiesischen Niederlassung 1033 Schäden gemeldet, was einem Schadenvolumen von 5,7 Millionen Franken entspreche. Die Schadenbelastung betrug 87 Prozent.

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