Die Waffenruhe im Nahen Osten hat die zweite Nacht in Folge geholfen. Am Samstag haben die ersten Hilfstransporte den Gazastreifen erreicht.
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Hilfstransporte treffen im Gazastreifen ein. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Waffenruhe zwischen Israel und Palästinenser-Organisationen hält.
  • Die ersten Hilfstransporte haben unterdessen den Gazastreifen erreicht.
  • Die Feuerpause war in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten.

Am Samstag sind zwei ägyptische Delegationen in Israel und den palästinensischen Gebieten eingetroffen. Dies nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Nahen Osten.

Sie sollen die Feuerpause «überwachen», wie ägyptische Staatsmedien berichteten. Die mithilfe von Ägypten verhandelte Waffenruhe zwischen Israel und den radikalislamischen Palästinenser-Organisationen im Gazastreifen hielt die zweite Nacht in Folge. Unterdessen erreichten auch die ersten Hilfstransporte den Gazastreifen über einen Grenzübergang zu Israel.

Joe Biden will sich für «Wiederaufbau» einsetzen

Ägyptens Aussenminister telefonierte zudem nach eigenen Angaben mit seinem Kollegen in Israel. Dies, um die Massnahmen zum Wiederaufbau des Gazastreifens zu besprechen. Auch US-Präsident Joe Biden kündigte an: Er werde sich für einen von der internationalen Gemeinschaft finanzierten «Wiederaufbau» nach den Zerstörungen durch israelische Bombenangriffe im Gazastreifen einsetzen. Dabei müsse verhindert werden, dass sich die radikalislamische Hamas-Organisation erneut bewaffne.

Über 250 Tote nach Gewalteskalation

Nach tagelangen schweren Angriffen auf beiden Seiten war in der Nacht zum Freitag eine Waffenruhe in Kraft getreten. Dies zwischen Israel und den radikalen Palästinenser-Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad.

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Eine Frau vor Trümmern in der Stadt Beit Chanun im Norden des Gazastreifens. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern kann nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden langfristig nur durch eine Zweistaatenlösung befriedet werden. - dpa-infocom GmbH

Sie folgte auf eine elftägige Gewalteskalation. Durch diese wurden mehr als 250 Menschen getötet und mehr als 2000 weitere verletzt, die meisten von ihnen Palästinenser. Zustande gekommen war die Feuerpause am Donnerstag unter Vermittlung Ägyptens.

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