Waffenruhe im Libanon hält weitgehend trotz Verstössen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Libanon,

Die Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah wird trotz gemeldeter Verstösse weitgehend eingehalten.

ARCHIV - Menschen versammeln sich an der Stelle eines zerstörten Gebäudes, das bei einem israelischen Luftangriff im Dorf Qannarit im Südlibanon getroffen wurde. Foto: Mohammed Zaata...
ARCHIV - Menschen versammeln sich an der Stelle eines zerstörten Gebäudes, das bei einem israelischen Luftangriff im Dorf Qannarit im Südlibanon getroffen wurde. Foto: Mohammed Zaata... - Keystone/AP/Mohammed Zaatari

Das israelische Militär griff nach eigenen Angaben zwei Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon an. Die Armee sprach von einer «Bedrohung», die «beseitigt» worden sei. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete darüber hinaus, dass israelische Soldaten auf zwei zivile Fahrzeuge nahe der Stadt Nabatija geschossen hätten. Verletzte habe es dabei nicht gegeben. Über der Küstenstadt Tyrus wurden erneut israelische Drohnen gemeldet. Sie lösten bei rückkehrenden Bewohnern Sorge vor erneuten Angriffen aus.

In der US-Hauptstadt Washington gehen unterdessen Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertretern weiter. Ziel ist dabei vor allem, die Waffenruhe zu festigen. Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam betonte in einer Mitteilung seines Büros seine Ablehnung der israelischen Militärpräsenz im Südlibanon. Präsident Joseph Aoun betonte, die Gespräche würden unabhängig von den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran fortgesetzt. Die libanesische Regierung, die nicht Partei ist in dem Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah, will eine dauerhafte und vom Iran unabhängige Einigung mit Israel durchsetzen und den iranischen Einfluss im Land zurückdrängen.

Kommentare

User #458 (nicht angemeldet)

Wenn ich der Iran wäre, meine Bedingungen zu einem Frieden. Bibi soll die Sache per sofort mit Den Haag regeln, vorher gibt es keine Zugeständnisse. Ebenso seine Amtskollegen.....

User #3232 (nicht angemeldet)

Es sind immer diesselben, die in andere Länder im Nahen Osten einmarschieren und sich nicht an Absprachen und Waffenstillstands halten.🥱

Weiterlesen

hund
1'282 Interaktionen
Einschläfern?
Fischsterben
«1 vor 12»

MEHR IN POLITIK

Rassismus-Tag MFV
Rassismus-Tag
Türkei
1 Interaktionen
Ankara
Julia Nawalnaja
15 Interaktionen
Moskau
32 Interaktionen
Washington

MEHR AUS LIBANON

6 Interaktionen
Beirut
Libanon
1 Interaktionen
Beirut
6 Interaktionen
Beirut/Tel Aviv