Hamas

Vorbehalte aus Israel gegen Umsetzungsplan zur Hamas-Entwaffnung

Keystone-SDA
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Bern,

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump über eine Einigung auf eine Entwaffnung der Terrororganisation Hamas gibt es aus Israel Hinweise darauf, dass das Land einen entsprechenden Umsetzungsplan ablehnt. Dieser sieht laut dem von Trump gegründeten Friedensrat parallel zur Einlagerung schwerer Waffen im Gazastreifen einen schrittweisen Abzug der israelischen Armee vor.

Israelische Soldaten
Israeli-Soldaten (Symbolbild) - keystone

Bis zur tatsächlichen Entwaffnung der Hamas werde sich die israelische Armee nicht von der «derzeitigen gelben Linie» zurückziehen, hiess es aus israelischen Regierungskreisen.

Die gelbe Linie bezeichnet die Rückzugsposition der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Armee hat ihre Kontrolle über das Palästinensergebiet in den vergangenen Monaten von 53 Prozent auf über 60 Prozent ausgeweitet. Die Zeitung «Times of Israel» mutmasste nach der Mitteilung aus Regierungskreisen, dass Israel nicht einmal bereit sei, sich nun wieder hinter die ursprünglich im Rahmen der Waffenruhe vereinbarte Linie zurückzuziehen.

Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe unterdes, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Rest des Gazastreifens wieder zu festigen.

Eine offizielle Stellungnahme aus Israel zu Trumps Ankündigung gibt es bislang nicht.

Laut Friedensrat ist neben der Einlagerung schwerer Waffen im Gazastreifen auch geplant, Waffenproduktionsstätten, Waffenlager und Tunnel stillzulegen.

Kommentare

User #3926 (nicht angemeldet)

Nur ein stillgelegter Hamas ist ein ungefährlicher Hamas!

User #2638 (nicht angemeldet)

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