Stadt Basel

Vertrag ermöglicht Notfallversorgung von Elsässer Kindern in Basel

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Kinder aus dem Südelsass haben nun Zugang zur Notfallversorgung und notwendigen Nachbehandlungen am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Beide Basel haben mit der Gesundheitsbehörde der Region Grand Est und weiteren französischen Partnern einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Kinder aus dem Südelsass können sich fortan im Notfall im UKBB in Basel behandeln lassen. Ein grenzüberschreitender Kooperationsvertrag ermöglicht das. (Archivbild)
Kinder aus dem Südelsass können sich fortan im Notfall im UKBB in Basel behandeln lassen. Ein grenzüberschreitender Kooperationsvertrag ermöglicht das. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Der Vertrag wurde am Mittwoch im französischen Mülhausen unterzeichnet und gilt seither, wie das Basler Gesundheitdepartement und die Baselbieter Gesundheitsdirektion am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgaben. Die Vereinbarung ermöglicht eine koordinierte Aufnahme von Kindern aus dem Département Haut-Rhin sowie eine direkte Abgeltung der Behandlungskosten durch die französische Krankenversicherung.

Eingeschlossen ist dabei die Übernahme von Nachbehandlungen während drei Monaten, sofern diese in direktem Zusammenhang mit der Ersthospitalisation stehen, wie es im Communiqué heisst. Als medizinische Notfälle im Sinne des Kooperationsvertrags gelten lebensbedrohliche Situationen sowie Erkrankungen oder Verletzungen, bei denen die Heilungschancen ohne rasche Behandlung beeinträchtigt würden.

Dabei entscheidet der französische medizinische Notfalldienst SAMU 68 nach vorgängiger Rücksprache mit dem UKBB über eine Verlegung der betroffenen Kinder nach Basel. Die Vertragspartner rechnen mit rund 25 zusätzlichen Fällen pro Jahr, die innerhalb bestehender Strukturen aufgefangen werden können, wie es weiter heisst.

Kommentare

User #3252 (nicht angemeldet)

Damit man hier länger auf denn Notfall warten muss. Warum baut Frankreich nicht einfach mehr Spitäler? Merkt man es noch nicht oder was ist los? Früher war es kein problem jetzt ist es ein problem warum was hat sich geändert. Wenn der Grosse Starke Französischer Staat seine Leute nicht eine gute Spitalversorgrung leisten kann das ist es nicht das Problem der Schweiz sondern die Franzosen söllen bei der nächsten Wahlen auch mal überlegen wenn sie wählen. Und ist ja nicht nur UKBB sondern das USB macht das ja auch schon so. Wenn es ein Notfall ist und ganz in der nähe ok aber alles andere muss die Regierung aus Frankreich selber übernehmen. Wir von Basel haben ihnen schon die Tram Linie 3 bezahlt also sie haben schon genug von unsere Steuerngelder bekommen.

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