USA weisen Putins Vorwürfe zu Nord Stream als «absurd» und «unerhört» zurück

    AFP
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    USA,

    US-Aussenminister Antony Blinken hat Äusserungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine angebliche Verantwortung des Westens für die Lecks an den Nord-Stream-Pipelines entschieden zurückgewiesen.

    US-Aussenminister Blinken
    US-Aussenminister Blinken - POOL/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russischer Präsident hatte «Angelsachsen» für Explosionen verantwortlich gemacht.

    «Ich habe wirklich nichts über die absurde Behauptung von Präsident Putin zu sagen, dass wir oder andere Partner oder Verbündete irgendwie dafür verantwortlich sind», sagte Blinken am Freitag. Er warf Moskau «unerhörte Falschinformationen und Desinformations-Kampagnen» vor.

    Putin hatte zuvor «die Angelsachsen» für die Explosionen verantwortlich gemacht, die mehrere Lecks in den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 verursacht haben. Sanktionen gegen Russland reichten den «Angelsachsen» nicht, diese hätten nun zum Mittel der «Sabotage» gegriffen, sagte Putin in Moskau. Die «Angelsachsen» hätten durch die «Organisation von Explosionen an den internationalen Gas-Pipelines (...) damit begonnen, die europäische Energieinfrastruktur zu zerstören».

    Das russische Aussenministerium hatte bereits am Mittwoch nahegelegt, dass die USA hinter den Lecks an den Pipelines stehen könnten. Das Weisse Haus hatte das als «lächerlich» zurückgewiesen.

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