USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Feuerpause

Keystone-SDA
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Bern,

Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Irans Aussenminister kündigte zugleich eine Öffnung der Strasse von Hormus an.

dpatopbilder - Frauen erweisen an einem Denkmal dem unbekannten Soldaten und den Atomwissenschaftlern, die 2025 getötet wurden, die Ehre. Foto: Francisco Seco/AP/dpa
dpatopbilder - Frauen erweisen an einem Denkmal dem unbekannten Soldaten und den Atomwissenschaftlern, die 2025 getötet wurden, die Ehre. Foto: Francisco Seco/AP/dpa - Keystone/AP/Francisco Seco

In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen solle der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ermöglicht werden, schrieb Abbas Araghtschi in einer Erklärung. US-Präsident Donald Trump hatte die Öffnung der Strasse kurz zuvor zur Bedingung für eine Feuerpause gemacht.

Trump hatte damit gedroht, andernfalls den iranischen Energiesektor sowie Infrastruktur wie Brücken anzugreifen. Der US-Präsident hatte der Führung in Teheran dafür eine Frist bis 2.00 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch gesetzt. Auch Israel will sich an die zwischen Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe halten, wie ein hochrangiger US-Regierungsvertreter mitteilte. Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen.

Die US-Nachrichtenseite «Axios» zitierte einen US-Beamten, wonach die Waffenruhe beginne, sobald der Iran die Strasse von Hormus öffne.

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif habe ihn gebeten, von den zuletzt angedrohten Angriffen abzusehen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Man habe einen 10-Punkte-Vorschlag aus dem Iran erhalten und glaube, dass dieser eine «praktikable Grundlage für Verhandlungen bietet.»

Laut der «New York Times» geht es bei den zehn Punkten darum, sämtliche gegen den Iran verhängten Sanktionen für den Iran aufzuheben. Laut der US-Nachrichtenseite «Axios» wollen US-Vertreter mit den iranischen Unterhändlern an diesem Freitag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad verhandeln.

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