USA kritisieren chinesische «Mobbing-Taktiken» im Südchinesischen Meer

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Die USA haben sich mit einer neuen scharfen Warnung gegen die chinesischen Aktivitäten und Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer gewandt.

John Bolton, der Sicherheitsberater von US-Präsident Trump
John Bolton, der Sicherheitsberater von US-Präsident Trump - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump-Berater prangert Bedrohung des «Friedens» in Region an.

Die Vereinigten Staaten stünden «fest» an der Seite jener Länder, die sich gegen das «Zwang ausübende Verhalten und die Mobbing-Taktiken» Chinas in der Region wehrten, erklärte der Sicherheitsberater im Weissen Haus, John Bolton, am Dienstag. Chinas Verhalten bedrohe Frieden und Sicherheit in der Region.

Die Volksrepublik erhebt Anspruch auf fast das gesamte Südchinesische Meer und weist die Ansprüche anderer Länder wie Vietnam, Malaysia und der Philippinen zurück. In den vergangenen Jahren hat China in dem Seegebiet, auf dessen Grund grosse Rohstoffvorkommen vermutet werden, Kriegsschiffe stationiert, Militärstützpunkte aufgebaut und Fischerboote gerammt. Auch die USA schicken immer wieder Kriegsschiffe in die Region, um ihren Anspruch auf eine freie Durchfahrt zu untermauern.

Der Streit zwischen Washington und Peking um das Südchinesische Meer hat sich parallel zu dem erbitterten Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt verschärft. Bolton warf Peking nun vor, zuletzt seine Anstrengungen verstärkt zu haben, andere Staaten von der Nutzung der Naturressourcen im Südchinesischen Meer abzuhalten. Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump bezeichnete dies in seiner über den Internetdienst Twitter verbreiteten Erklärung als «beunruhigend».

Die USA hatten Anfang des Monats nach ihrem Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag mit Russland angekündigt, neue konventionelle Mittelstreckenraketen in Asien stationieren zu wollen, um Chinas Waffenarsenal etwas entgegenzusetzen. Wo diese Raketen stationiert werden könnten, ist bislang aber unklar.

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