Ukrainischer Aussenminister: Kritiker sollten lieber kämpfen

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Der ukrainische Aussenminister Kuleba hält Kritik am Verlauf der Gegenoffensive für unangebracht. Kritiker sollten lieber den Mund halten und selber kämpfen.

    Ukrainische Soldaten im Einsatz
    Der ukrainische Aussenminister rät Kritikern zum Fronteinsatz. (Archivbild) - keystone

    Der ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba hat Kritik am Verlauf der Gegenoffensive seines Landes mit deutlichen Worten verurteilt.

    «Kritik am langsamen Tempo der Gegenoffensive zu üben, bedeutet, dem ukrainischen Soldaten ins Gesicht zu spucken, der jeden Tag sein Leben hingibt und Kilometer für Kilometer ukrainischen Boden befreit», sagte er Donnerstag am Rande eines EU-Aussenministertreffens im spanischen Toledo.

    Ukraine Aussenminister Dmytro Kuleba
    Der ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba am Donnerstag im spanischen Toledo. - keystone

    Er empfehle allen Kritikern, den Mund zu halten und in die Ukraine zu kommen. Sie sollten dann dort versuchen, selbst einen Quadratzentimeter zu befreien.

    Strategiefehler bei Gegenoffensive?

    Unter anderem die «New York Times» hatte zuletzt berichtet, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Gegenoffensive gegen die russischen Angreifer nach Einschätzung westlicher Militärstrategen zu weit verteilt aufgestellt seien. Um durchzustossen, müssten sie sich entlang der Hauptfront im Süden konzentrieren, schrieb die Zeitung in der vergangenen Woche unter Berufung auf nicht namentlich genannte US- und andere westliche Beamte.

    Kiew habe zu viele Soldaten, darunter einige der besten Kampfeinheiten, an den falschen Orten stationiert. Vor allem aus diesem Grund habe das ukrainische Militär auch Schwierigkeiten, den russischen Verteidigungsgürtel zu durchbrechen.

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