Ukraine: Drei Tote bei Luftangriffen auf Vorort von Kiew

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Ukraine,

    Bei neuen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umgebung sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden.

    ARCHIV - Schrapnelllöcher bedecken die Wand der beschädigten Eisenbahnwerkstätten nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff in Browary in der Nähe von Kiew. Foto: Efrem Luka...
    ARCHIV - Schrapnelllöcher bedecken die Wand der beschädigten Eisenbahnwerkstätten nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff in Browary in der Nähe von Kiew. Foto: Efrem Luka... - Keystone/AP/Efrem Lukatsky

    Unter den drei Todesopfern im östlichen Vorort Browary sei auch ein Kind, schrieb das Nachrichtenportal «The Kyiv Independent» unter Berufung auf Kiews Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Bei der Attacke seien auch zwei Erwachsene und ein Kind verletzt worden.

    Zudem wurden dem Bericht zufolge ein Wohnhaus, mehrere andere Gebäude und auch Autos beschädigt. Bei der nächtlichen Welle von Angriffen auf ukrainische Städte kamen demnach neben ballistischen Raketen auch Drohnen und Gleitbomben zum Einsatz.

    Erst vor wenigen Tagen waren an einer Bahnstation in Browary acht Menschen durch russischen Raketenbeschuss getötet worden. Schon die Angriffswelle in der Nacht zu Mittwoch mit zahlreichen Toten in Kiew und Umgebung hatte die derzeitige Schutzlosigkeit der Ukraine gegenüber ballistischen Raketen der Invasoren einmal mehr offengelegt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte die russische Armee Dutzende ballistische Raketen verschiedener Typen ein, von denen keine einzige abgefangen werden konnte.

    Ukraine fehlt Munition zur Raketenabwehr

    Weil es den ukrainischen Streitkräften nach viereinhalb Jahren Krieg an Munition zur Raketenabwehr mangelt, hat Russland die Angriffe mit ballistischen Raketen auf Kiew und andere Städte verstärkt. Als effektivste Abwehr gegen ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzufangen sind, gelten die von den USA produzierten Patriot-Systeme.

    Die ukrainische Armee hat mehrere davon, aber nicht genügend Munition. Ein Grund dafür: Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat die weltweiten Munitionsbestände zusätzlich verknappt.

    In Kiew wächst die Furcht, dass ungehinderte Raketenangriffe zum kommenden Winter die Infrastruktur des Landes erneut schwer schädigen und die Menschen in der Ukraine in noch grössere Not bringen könnten.

    Kommentare

    User #6191 (nicht angemeldet)

    🚨 Achtung vor gezielter Stimmungsmache im Kommentarbereich! 🚨 Russische PR-Netzwerke und Trollfabriken wie die Internet Research Agency, Cyber Front Z und die Social Design Agency klinken sich systematisch in Online-Debatten ein. 🤖💬 Sie versuchen gezielt, das Meinungsklima zu beeinflussen und gesellschaftliche Spannungen zu verstärken. 📈 Dabei nutzen sie die professionelle Streuung von Desinformation ❌, das gezielte Anheizen von Konflikten 💥 sowie das Säen von Zweifel und Unsicherheit. 🌀 Lasst euch nicht vor ihren Karren spannen! 👉 Reagiert nicht auf Provokationen 🚫, überprüft Aussagen eigenständig 🔍 – und lasst euch nicht manipulieren! 🛡️

    User #5946 (nicht angemeldet)

    "Ukraine fehlt Munition zur Raketenabwehr" Mir egal, es könnte schon seit März 22 Friede in der Ukraine sein 🤷.

    Weiterlesen

    herisa
    283 Interaktionen
    Gefahr
    Granit Xhaka
    258 Interaktionen
    Wende

    MEHR IN POLITIK

    macron
    New York
    melania
    1 Interaktionen
    New York
    Salva Kiir Mayardit
    1 Interaktionen
    Juba

    MEHR AUS UKRAINE

    Dnipro
    Industriestadt
    Donald Trump Wolodymyr Selenskyj
    8 Interaktionen
    Kiew
    Saporischschja Brand Drohnenangriff
    In Saporischschja