Trump und Johnson weiterhin für Freihandelsabkommen nach dem Brexit

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    USA,

    Die USA und Grossbritannien streben auch nach der jüngsten Kritik von US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen nach dem Brexit an. Dies hätten sich Trump und der britische Premierminister Boris Johnson in einem Telefonat am Dienstag versichert, sagte ein Sprecher des Weissen Hauses.

    Trump (r.) und Johnson bei einem Treffen in New York im September
    Trump (r.) und Johnson bei einem Treffen in New York im September - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Telefonat nach kritischen Äusserungen des US-Präsidenten.

    Dabei hätten die beiden Politiker ihr Ziel bekräftigt, die besonderen Beziehungen der beiden Länder durch ein «stabiles» Freihandelsabkommen für die Zeit nach dem britischen EU-Austritt zu stärken.

    Trump hatte am Donnerstag dem britischen Radiosender LBC gesagt, Johnsons mit Brüssel ausgehandelter Brexit-Vertrag mache «in gewisser Hinsicht» den Abschluss eines Handelsabkommens zwischen den USA und Grossbritannien unmöglich. «Dieser Deal... man kann es nicht machen, man kann keinen Handel treiben», sagte Trump in dem Telefoninterview mit dem Rechtspopulisten und Brexit-Hardliner Nigel Farage, der auf LBC eine eigene Sendung hat.

    Im September hatte Trump gesagt, die USA und Grossbritannien arbeiteten bereits an einem «grossartigen Handelsabkommen» für die Zeit nach dem Brexit. Grossbritannien hofft darauf, durch ein Freihandelsabkommen mit den USA den transatlantischen Warenaustausch zu erhöhen. Dies soll zum Teil den Wegfall europäischer Absatzmärkte durch den EU-Austritt kompensieren.

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