Trump spricht Wahlempfehlung für Netanjahu aus

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seine Unterstützung bei der anstehenden Parlamentswahl ausgesprochen.

    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (r) schüttelt dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Hand. Foto: Alex Brandon/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (r) schüttelt dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Hand. Foto: Alex Brandon/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Alex Brandon

    Netanjahu sei ein grossartiger «Partner für Frieden» im Kampf gegen den Iran gewesen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social über den Mann, mit dem er den Krieg gegen den Iran Ende Februar gemeinsam begann. Die Islamische Republik sei sowohl militärisch als auch finanziell zerstört worden und sofern sie ihren Kurs nicht rasch ändere, werde man diese Aufgabe bald zu Ende bringen, drohte Trump in Richtung Teheran.

    «Wenn Israel die falsche Führungsperson hat – und das wäre jede andere als Bibi -, wird Amerika diese Arbeit selbst übernehmen müssen, und ich bin nicht geneigt, das zu tun.» Netanjahu habe sich angesichts enormen Widerstands, auch aus dem eigenen Land, als stark, mutig und brillant erwiesen, lobte Trump. Er sei genau die Art von Partner, den die USA von Israel erwarteten. «Bitte betrachten Sie dieses Schreiben als Ausdruck meiner uneingeschränkten und vollumfänglichen Unterstützung für Bibi Netanjahu bei seinem bevorstehenden erneuten Antritt zur Wahl des Ministerpräsidenten Israels», schrieb Trump.

    Knapp anderthalb Wochen vor der israelischen Parlamentswahl am 27. Oktober beantwortete der US-Präsident damit eine Frage, die er sich zuvor monatelang offengelassen hatte. Mitte Juni etwa sagte er nach Angaben des israelischen Senders Kan in einem Interview, er werde Netanjahu bei der Wahl wahrscheinlich unterstützen, aber müsse erst einmal abwarten, wer kandidiere. Trump fügte damals hinzu, er habe ein gutes Verhältnis zu Netanjahu, aber dieser müsse vernünftiger handeln.

    Nachdem Trump und Netanjahu den Krieg gegen den Iran gemeinsam begonnen hatten, schienen im weiteren Verlauf des Konflikts unterschiedliche Interessen der beiden zutage zu treten. Der US-Präsident äusserte dann in ungewohntem Masse öffentliche Kritik an Netanjahu.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2111 (nicht angemeldet)

    Ich hoffe, in Israel wird diese Empfehlung das Gegenteil erreichen. Ich hoffe wirklich ganz fest, dass die Israelis wissen, wem sie diesen Unfrieden zu verdanken haben und sie die ständigen Angriffe ihres "Führers" endgültig satt haben. Möge die Vernunft und der Friede siegen.

    User #1065 (nicht angemeldet)

    2 Agressoren die nichts anderes im Sinne haben!

    Weiterlesen

    frankreich
    1'915 Interaktionen
    Chaos in Frankreich
    trump
    597 Interaktionen
    Frankreich

    MEHR IN POLITIK

    9 Interaktionen
    Kiew/Washington
    1 Interaktionen
    Lissabon
    Westjordanland
    12 Interaktionen
    Tel Aviv/Ramallah
    asd
    11 Interaktionen
    Vilnius

    MEHR AUS USA

    swift
    1 Interaktionen
    Staraufgebot
    fgh
    27 Interaktionen
    Washington
    nhl
    1 Interaktionen
    Schweizer Hit in NHL
    7 Interaktionen
    Washington