Trump mit Protesten in Dayton empfangen

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    USA,

    Vier Tage nach der Schusswaffenattacke in Dayton ist US-Präsident Donald Trump in der Stadt im Bundesstaat Ohio mit Protesten empfangen worden.

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    Die Einwohner von Dayton, Ohio protestieren gegen den Besuch des Präsidenten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der US-Präsident besucht Opfer von Schusswaffenattacke im Krankenhaus .
    • Die Einwohner von Dayton, Ohio empfingen Donald Trump mit Protesten.

    US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania trafen am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Dayton, Ohio ein. Dort besuchten die beiden ein Krankenhaus, in dem einige der Verletzten behandelt werden.

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    Donald Trump und seine Frau Melania besuchten Dayton. - keystone

    Trump habe im Gespräch mit Überlebenden gesagt, dass Gott auf sie «aufgepasst» habe, erklärte seine Sprecherin Stephanie Grisham.

    Hunderte demonstrieren gegen Besuch

    In der Nähe der Klinik gingen hunderte Demonstranten gegen Trumps Besuch auf die Strasse.

    Ohio Shooting
    Polizisten halten die Demonstranten in Schach. - keystone

    Sie hatten unter anderem einen riesigen Ballon dabei, der Trump als grimmiges Baby zeigt. Ein solcher Ballon wurde schon bei zahlreichen Demonstrationen gegen Trump auf der ganzen Welt gezeigt.

    Auf Plakaten forderten sie den Präsidenten auf, sich der Waffenlobby NRA entgegenzustellen und den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten.

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    Die Demonstranten fordern ein strengeres Waffenrecht. - keystone

    Vor seiner Abreise hatte Trump einem solchen Verbot allerdings eine Absage erteilt. Dafür gebe es in Washington derzeit keine politische Mehrheit, sagte er vor Journalisten in Washington.

    Gute Chancen sieht Trump dagegen für strenge Überprüfungen von Waffenkäufern. Der «Appetit» auf strengere Hintergrundüberprüfungen in Washington sei «gross», sagte Trump. «Ich will psychisch instabilen Menschen keine Waffen in die Hand geben, oder Menschen mit Wut und Hass, oder kranken Menschen.»

    Auch El Paso besucht Trump

    Nach seinem Besuch in Dayton will Trump noch die Stadt El Paso in Texas besuchen. In Dayton hatte am Wochenende ein 24-Jähriger neun Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

    Nach Massaker in Texas
    Nora Martinez (r) und ihre Tochter nehmen an einer Andacht für die Opfer des Massakers in El Paso (USA) teil. - dpa

    Wenige Stunden zuvor hatte ein 21-Jähriger in El Paso 22 Menschen erschossen. Die Ermittler vermuten hier ein rassistisches Motiv.

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