Tote nach russischen Gleitbomben auf ukrainische Städte

Keystone-SDA
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Bern,

Durch russische Gleitbomben sind in der Ostukraine mindestens vier Menschen getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Das russische Militär habe sieben Bomben auf die Stadt Kramatorsk und die nahe Siedlung Bilenke abgeworfen. Dabei seien ein Hochhaus und ein Geschäft getroffen worden. Kramatorsk ist nur gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Rettungskräfte räumen die Trümmer weg, nachdem eine russische Bombe das Zentrum von Saporischschja in der Ukraine getroffen hatte. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa
Rettungskräfte räumen die Trümmer weg, nachdem eine russische Bombe das Zentrum von Saporischschja in der Ukraine getroffen hatte. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa - Keystone/AP/Kateryna Klochko

Auch die südostukrainische Grossstadt Saporischschja wurde Behördenangaben nach schwer bombardiert. Mindestens ein Zivilist sei getötet und 29 weitere seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf seinem Telegramkanal mit. Die Attacke zielte den Angaben nach auf das Zentrum der Industriestadt ab. Mehr als ein Dutzend Häuser seien dabei zerstört worden. Russische Truppen haben sich der Stadt bis auf etwas mehr als 20 Kilometer genähert. Gleitbomben werden von russischen Kampfflugzeugen aus grosser Höhe Dutzende Kilometer entfernt abgeworfen und gleiten mit Flügelkonstruktionen ausgestattet ins Zielgebiet.

Zusätzlich ist die südukrainische Hafenstadt Odessa nach Auskunft der Behörden mit Marschflugkörpern angegriffen worden. «Leider kam ein Mensch ums Leben», schrieb der Chef der Odessaer Gebietsverwaltung, Oleh Kiper, bei Telegram. Der Angriff galt demnach der Hafeninfrastruktur. Entstandene Brände seien unter Kontrolle gebracht worden.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.

Kommentare

User #4281 (nicht angemeldet)

Die Ukraine unterstützt man mit endlos Waffen und Gelder seit 5 Jahren. Damit der Nationalstaat verteidigt wird. Gleichzeitig hat man zugeschaut, wie komplett Gaza vernichtet wurde über Jahre... Man hat die illegalen Angreifer und Täter sogar bis heute unterstützt seitens der EU und Schweiz. Wie geht das eigentlich zusammen, diese maximalen Doppelstandarts? Beim Genozid in Gaza sind auch weit, weit, weit mehr Menschen und vorallem Kinder, Journalisten, Sanitäter usw. ermordet worden als im ganzen riesigen Ukrainekrieg in 5 Jahren...

User #1447 (nicht angemeldet)

Heute sieht ein Krieg anders aus als früher. Alles wird aus der Ferne gesteuert und eine eigentliche Front wie man sie kannte benötigt es nicht mehr. Es reicht die ganze Zeit aus der Ferne in das Land einzudringen und das ist eine gefährliche Entwicklung für die gesamte Menschheit. Wenn eine Drohne mittlerweile bis zu 3`000 km fliegen kann, ist es möglich willkürlich auf alle Menschen zu schiessen und alles zu ruinieren. Eine Kriegspartei wird der anderen die Schuld geben und niemand kann etwas machen. Das ist ein Teufelssystem.

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