Tote nach russischen Gleitbomben auf ukrainische Städte

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Durch russische Gleitbomben sind in der Ostukraine mindestens vier Menschen getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Das russische Militär habe sieben Bomben auf die Stadt Kramatorsk und die nahe Siedlung Bilenke abgeworfen. Dabei seien ein Hochhaus und ein Geschäft getroffen worden. Kramatorsk ist nur gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Rettungskräfte räumen die Trümmer weg, nachdem eine russische Bombe das Zentrum von Saporischschja in der Ukraine getroffen hatte. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa
Rettungskräfte räumen die Trümmer weg, nachdem eine russische Bombe das Zentrum von Saporischschja in der Ukraine getroffen hatte. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa - Keystone/AP/Kateryna Klochko

Auch die südostukrainische Grossstadt Saporischschja wurde Behördenangaben nach schwer bombardiert. Mindestens ein Zivilist sei getötet und 16 weitere seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf seinem Telegramkanal mit. Die Attacke zielte den Angaben nach auf das Zentrum der Industriestadt ab. Mehr als ein Dutzend Häuser seien dabei zerstört worden. Russische Truppen haben sich der Stadt bis auf etwas mehr als 20 Kilometer genähert.

Gleitbomben werden von russischen Kampfflugzeugen aus grosser Höhe Dutzende Kilometer entfernt abgeworfen und gleiten mit Flügelkonstruktionen ausgestattet ins Zielgebiet. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.

Kommentare

Weiterlesen

Voicebots
341 Interaktionen
Swisscom und Co.
de
43 Interaktionen
WM-PK

MEHR AUS STADT BERN

YB
4 Interaktionen
Imeri trifft
Taschendiebe
24 Interaktionen
Berner Oberland
SCB
2 Interaktionen
Alge verlängert