Terrorverdacht nach Stromnetz-Sabotage in Deutschland

Keystone-SDA
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Deutschland,

Nach der Sabotage am Stromnetz im ostdeutschen Brandenburg ermittelt die Polizei unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung.

AKW Deutschland
AKW in Deutschland (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Unbekannte haben das Stromnetz in Brandenburg sabotiert.
  • Die Polizei ermittelt nun auch wegen Terrorverdachts.
  • Betroffen ist das Gebiet nahe dem Kraftwerk Jänschwalde.
  • Wer hinter dem Angriff steckt, ist derzeit noch unklar.

Zudem werde wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt, teilte die Polizei mit.

«Derzeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen», hiess es. Es komme dafür zu Sperrungen. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Am Dienstagmorgen hatten Unbekannte versucht, nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde und dem Umspannwerk Preilack Kurzschlüsse zu erzeugen. Wer hinter den Angriff steckte, ist noch unklar.

Die «Bild» berichtete, dass es für den Angriff auf das Stromnetz mehr als 20 selbstgebaute Raketen gegeben habe, die mit Zeitzünder versehen gewesen sein könnten. Die Polizei bestätigte diese Informationen nicht.

Kommentare

User #3851 (nicht angemeldet)

Das glaube ich nicht, es war bestimmt ein mensch mit psychischen problemen, es sei denn er wäre ....

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