Südkoreas Präsident reist zum Nato-Gipfel - Thema Rüstung
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat seine Teilnahme am Nato-Gipfel nächste Woche im türkischen Ankara bestätigt.

Lee wolle dort die Kooperation mit den Mitgliedsstaaten der Militärallianz in der Rüstungsindustrie ausbauen, teilte sein nationaler Sicherheitsberater Wi Sung Lac während einer Pressekonferenz mit.
Wi sagte weiter, dass die Sicherheit in Europa und Asien zusammenhänge, und führte das Beispiel Nordkorea an, dessen Staatsführung rund 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine geschickt hat.
Seit der russischen Invasion hat sich die südkoreanische Rüstungsbranche zu einem der wichtigsten alternativen Waffenlieferanten für europäische Staaten entwickelt. Grösster Abnehmer südkoreanischer Waffen ist Polen.
Südkorea ist zwar kein vollwertiges Nato-Mitglied, zählt jedoch neben Japan, Australien und Neuseeland zu den wichtigsten Nato-Partnerstaaten im indopazifischen Raum. Für den seit 2025 regierenden Lee ist das am Dienstag beginnende Treffen in Ankara die erste persönliche Teilnahme an einem Nato-Gipfel. Beim Nato-Gipfel in den Niederlanden im vergangenen Jahr liess er sich kurzfristig vertreten.














