Stau

Stau vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels nimmt ab

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Bern,

Der Oster-Stau am Gotthard ist Geschichte – nach einem langen Wochenende mit bis zu 21 Kilometern Kolonne rollte der Verkehr in der Nacht auf Dienstag wieder.

Gotthard Stau
Jeweils zu Ostern staut sich der Verkehr vor dem Gotthard-Strassentunnel. Auch dieses Jahr brauchte die Reise in den Süden beziehungsweise Norden Geduld. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Karfreitag staute sich der Verkehr in Richtung Süden auf bis zu 21 Kilometer.
  • In der Nacht auf Dienstag löste sich der Oster-Stau am Gotthard weitgehend auf.
  • Kurz vor 1 Uhr betrug die Länge noch einen Kilometer.

Der Stau vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels hat sich in der Nacht praktisch aufgelöst. Zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo staute sich der Verkehr am Dienstag kurz vor 1 Uhr noch auf einem Kilometer. Am frühen Montagabend war für die Fahrt in den Norden deutlich mehr Geduld erforderlich.

Die Staulänge von einem Kilometer entsprach einem Zeitverlust von bis zu 10 Minuten, wie der Touring-Club Schweiz (TCS) auf der Plattform X schrieb. Auf der Nordseite des Gotthard-Tunnels hatten Reisende freie Fahrt. Das zeigte ein Blick auf die Website des TCS.

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Für die Fahrt in den Norden brauchten Reisende am frühen Montagabend noch bis zu zwei Stunden länger als bei normaler Verkehrslage. Der Verkehr staute sich vor dem Südportal auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern. Auch in die Gegenrichtung war Geduld gefragt. Zwischen Erstfeld und Göschenen UR verzeichnete der TCS zeitweise eine Staulänge von acht Kilometern.

Maximale Länge von 21 Kilometern

Seinen Höhepunkt hatte der Oster-Stau am Karfreitagnachmittag erreicht, als die Kolonne in Fahrtrichtung Süden auf 21 Kilometer anwuchs. Dies entsprach laut TCS einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 30 Minuten.

Bereits am Gründonnerstag hatten Reisende in den Süden Geduld gebraucht: Der Stau am Gotthard hatte um 14.20 Uhr seinen Höhepunkt von 15 Kilometern erreicht. Der Stau vor den beiden Tunnelportalen am Samstag und Sonntag war weniger lang.

Kantonspolizei Uri zieht positive Bilanz

Die Kantonspolizei Uri zog am Montag eine positive Bilanz: Die Verkehrslage sei jederzeit unter Kontrolle gewesen, hiess es in einer Mitteilung. An neuralgischen Punkten seien zusätzliche Einsatzkräfte positioniert worden, um den Verkehrsfluss zu unterstützen und rasch auf Ereignisse reagieren zu können.

Gotthard Stau
Seinen Höhepunkt hatte der Oster-Stau am Karfreitagnachmittag erreicht, als die Kolonne in Fahrtrichtung Süden auf 21 Kilometer anwuchs. - keystone

Ausserdem hätten sich die umgesetzten Staumanagement-Massnahmen erneut als wirksam erwiesen. Der Ausweichverkehr auf den Kantonsstrassen konnte demnach weitgehend begrenzt werden. Es sei nur vereinzelt zu kurzzeitigen Überlastungen gekommen, hiess es.

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Kommentare

User #880 (nicht angemeldet)

Anstatt Jahre weiter zu diskutieren, wie msn das Problem lösen könnte, endlich mal gebühren verlangen oder besser die Vignette erhöhen von 40 auf 80. Wir Schweizer verkraften das schon und die Transitreisenden auch.

User #3862 (nicht angemeldet)

Einfach aufgelöst welch ein Wunder

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