Selenskyj: Firmen in Europa arbeiten für Russland

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Irland,

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einladung zum Start der irischen EU-Ratspräsidentschaft für scharfe Kritik an Geschäftsmöglichkeiten russischer Oligarchen in Europa genutzt.

    Wolodymyr Selenskyj
    Die Ukraine macht nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Fortschritte bei der Entwicklung ihres eigenen Systems zur Abwehr ballistischer Raketen. (Archivbild) - keystone

    Es gebe Firmen in europäischen Ländern, «deren einziger Zweck es ist, für Russland zu arbeiten», sagte der ukrainische Staatschef bei einer Rede in Dublin. Diese seien im Besitz oder praktisch unter der Kontrolle sanktionierter russischer Oligarchen. «Sie versorgen den Aggressor weiterhin mit essenziellen Materialien, sogar jetzt», so Selenskyj weiter. Er rief die EU dazu auf, die Sanktionen gegen Russland entsprechend zu erweitern.

    In Irland hatte zuletzt der Export von Aluminiumoxid nach Russland für Debatten gesorgt. Das Rohmaterial dient zur Herstellung von Aluminium, ist aber auch für die Rüstungsproduktion von grosser Bedeutung. Ein Werk in der irischen Grafschaft Limerick war deswegen in die Schlagzeilen geraten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2900 (nicht angemeldet)

    Diese Unternehmen dürften in der Schweiz vor allem in der Hand von Pro-Putin Leuten sein. Welche schweizerische Partei hat sich doch gleich nicht wirklich von Putin und seinem Angriffskrieg distanziert?

    User #4317 (nicht angemeldet)

    Empfehlung: «Die russische Schattenarmee in Europa» auf ARTE resp. Youtube.

    Weiterlesen

    J.N
    «Angst»
    Lawine
    83 Interaktionen
    «Tagesschau-Mändli»

    MEHR IN POLITIK

    1 Interaktionen
    Brüssel
    4 Interaktionen
    Zürich
    8 Interaktionen
    Zürich

    MEHR AUS IRLAND

    mcdonalds
    251 Interaktionen
    Schweizer verwirrt
    41 Interaktionen
    Dublin
    Waterford
    Michael Flatley Niamh O’Brien
    Nach Krankheit