EU

Schweiz verlangt mehr Flexibilität bei EU-Grenzkontrollsystem

Keystone-SDA
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Bern,

Bern hat von Brüssel mehr Flexibilität bei den Grenzkontrollen an den Flughäfen gefordert. Die Schweiz schickte zusammen mit acht weiteren Ländern einen entsprechenden Brief an die europäische Kommission.

Das neue Grenzsystem EES ersetzt den Stempel im Pass und erfasst neu biometrische Daten in digitaler Form. Die Datenerfassung beansprucht mehr Zeit. (Symbolbild)
Das neue Grenzsystem EES ersetzt den Stempel im Pass und erfasst neu biometrische Daten in digitaler Form. Die Datenerfassung beansprucht mehr Zeit. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Das Entry-/Exit-System (EES) an den Flughäfen solle für längere Zeit aufgehoben werden können, lautete die Forderung. Dabei solle eine einheitliche Praxis für alle Mitgliedstaaten gelten, sagte eine Sprecherin des Staatssekretariats für Migration (SEM) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag auf Anfrage. In Ausnahmesituationen könne das EES die Infrastruktur überlasten.

Das Nachrichtenportal «Politico» hatte zuvor darüber berichtet. Die Europäische Kommission bestätigte auf Anfrage den Erhalt des Briefs.

Das EES erfasst die Ein- und Ausreisen in den Schengenraum und wird seit dem 10. April im gesamten Schengenraum angewendet. Das System kommt in der Schweiz – die an Schengen assoziiert ist – an den Flughäfen zum Einsatz.

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Kommentare

User #5430 (nicht angemeldet)

Schweiz soll am Flughafen und Zollgren- zen Beamten präsent sein, steht im Arbei- tsvertrag.

User #1369 (nicht angemeldet)

Hätte die EU ihre Grenzen unter Kontrolle, bräuchten wir keine mehr, ausser diejenige auf Flughäfen.

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