Schweiz stärkt Kooperation im Kampf gegen Drogenkriminalität

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Belgien,

Die europäische Hafenallianz hat zum Ziel, gegen organisierte Kriminalität sowie Drogenhandel vorzugehen und die Sicherheit in den Häfen zu stärken. Nun ist auch die Schweiz Mitglied der Allianz.

Die Schweiz und somit die schweizerischen Rheinhäfen in Basel sind Teil der europäischen Hafenallianz. (Archivbild)
Die Schweiz und somit die schweizerischen Rheinhäfen in Basel sind Teil der europäischen Hafenallianz. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Die Hafenallianz ist eine öffentlich-private Partnerschaft zur Unterstützung von Hafenbehörden und Reedereien, um die Logistik, die Informationssysteme, das Personal und die Abläufe in den Häfen zu schützen, wie Dokumenten der europäischen Kommission zu entnehmen ist. Sie soll die Zusammenarbeit zwischen Hafenbetreibern und Behörden im Kampf gegen Kriminalität stärken.

Insgesamt sind 28 Staaten Mitglied der Allianz, wie die Europäische Kommission am Donnerstag mitteilte. Neben 26 EU-Mitgliedstaaten seien auch Norwegen und die Schweiz Mitglieder. Über 50 See- und Flusshäfen sowie Industrieverbände, die Europäische Kommission, europäische Agenturen wie Europol und die EU-Drogenagentur und der Rat der EU seien weiter Teil davon.

Am Donnerstag findet in Dublin ein Treffen auf Ministerebene der Hafenallianz statt. Dieses wird vom EU-Kommissar für Inneres, dem Österreicher Magnus Brunner, und der irischen Ratspräsidentschaft der EU geleitet.

Beim Treffen stehe die Verstärkung der Massnahmen gegen den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität in Häfen und in der maritimen Logistik im Mittelpunkt, schrieb die Europäische Kommission. Kriminelle Organisationen nähmen zunehmend nicht nur grosse Seehäfen, sondern auch kleinere Häfen und Verkehrsknotenpunkte im Binnenland ins Visier.

Bundesrat Beat Jans hatte sich Anfang April im Antwerpener Hafen von den belgischen Behörden über die Allianz informieren lassen. Dabei zählte er drei Gründe auf, wieso eine Teilnahme der Schweiz für ihn infrage käme: Erstens würde der Informationsaustausch gestärkt werden, zweitens könnten sich die teilnehmenden Mitglieder über bewährte Verfahren austauschen und drittens würden einheitliche Standards eingeführt, die auch für private Akteure gelten würden.

Kommentare

User #1069 (nicht angemeldet)

Und was kostet dieser Beitritt die Schweiz???

User #5430 (nicht angemeldet)

typisch schikane, w.g.l.

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