Russische Luftangriffe auf Kiew und Charkiw

Keystone-SDA
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Ukraine,

Während der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ist die ukrainische Hauptstadt Kiew einmal mehr von einer Welle russischer Luftangriffe getroffen worden. Die ukrainische Luftwaffe und das Nachrichtenportal «The Kyiv Independent» meldeten nach Mitternacht, die Millionenstadt stehe schwer unter Beschuss. Behördenvertretern zufolge seien in mehreren Stadtteilen Drohnen und Raketen eingeschlagen. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb später von mindestens einem Todesopfer und vier Verletzten. In den Stadtteilen am Ostufer des Dnipro gebe es zudem erneut Probleme mit der Wärme- und Wasserversorgung.

Luftangriffe
Trotz Friedensverhandlungen setzt Russland seine Luftangriffe auf die Ukraine fort. - keystone

Auch aus der ostukrainischen Grossstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wurden in der Nacht schwere Luftangriffe gemeldet. Nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow wurden dort mindestens 19 Menschen verletzt. Mehrere Krankenhäuser und Wohngebäude seien beschädigt, manche Opfer unter Gebäudetrümmern eingeschlossen worden, schrieb er bei Telegram. Nach Angaben von Gouverneur Oleh Synjehubob sind unter den Verletzten eine Schwangere und ein Kind.

Am Morgen meldeten zudem die Behörden der nordukrainischen Stadt Tschernihiw einen schweren Angriff auf Energieanlagen. Fast in der gesamten Stadt sei der Strom ausgefallen, teilte der Pressedienst des Stadtparlaments mit. Die Umstellung auf Reservekapazitäten werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Russland beschiesst systematisch Energieobjekte in der Ukraine. Für die Ukrainer ist in diesem strengen Winter damit die bislang schwerste humanitäre Krise seit Kriegsbeginn ausgebrochen.

Vertreter der Ukraine und Russlands verhandeln seit Freitag in Abu Dhabi unter Vermittlung der USA über ein Ende des russischen Angriffskriegs. Die Gespräche in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate sind die ersten direkten Verhandlungen der beiden Kriegsparteien seit Monaten. Sie sollen heute fortgesetzt werden. Konkrete Ergebnisse wurden bislang nicht bekannt.

Kommentare

User #6215 (nicht angemeldet)

Habe ich nicht neulich gelesen, dass der Agressor mit Herr Trump im neuen Friedensrat sitzen soll? Was läuft da falsch?

User #9370 (nicht angemeldet)

weiter so...bis der Komiker einlenkt

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