Raffinerie in Südrussland nach Drohnenattacke beschädigt

Keystone-SDA
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Russland,

Die Ukraine hat in der Nacht eine Raffinerie in der städtischen Siedlung Afipski unweit der südrussischen Millionenstadt Krasnodar mit Drohnen angegriffen und in Brand gesetzt. Die Flammen in der Anlage seien am Morgen gelöscht worden, teilte der Krisenstab der Region Krasnodar mit. «Verletzte hat es nicht gegeben», hiess es.

Russische Soldaten Ukraine Krieg
Russische Soldaten im Einsatz im Ukraine Krieg. - keystone

Derweil schrieb Gouverneur Wenjamin Kondratjew auf seinem Telegram-Kanal, es gebe drei Verletzte in der Region durch Drohnenangriffe. Sie seien durch herabfallende Trümmerteile auf Wohnhäuser zu Schaden gekommen.

In Afipski steht eine der grössten Raffinerien Südrusslands. Im ersten Kriegsjahr soll sie Medienangaben zufolge noch rund sieben Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet haben. Inzwischen wurde die Anlage aber mehrfach zum Ziel ukrainischer Drohnenangriffe.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion des Landes. Dazu setzt Kiew auch auf Drohnenattacken gegen Rüstungsbetriebe und Ölanlagen im Hinterland der Atommacht. Ziel der Angriffe ist es, den angreifenden Truppen die Treibstoffversorgung und dem Kreml die Kriegsfinanzierung zu erschweren. Das Defizit an Benzin und Diesel in grenznahen Regionen Russlands und den von Moskau annektierten Gebieten in der Ukraine ist zuletzt auch für die Zivilbevölkerung deutlich spürbar geworden.

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Kommentare

User #5202 (nicht angemeldet)

Wo sind die Putinjünger heute? Haben alle wieder eine richtige Arbeit gefunden?

User #916 (nicht angemeldet)

Russen geht nach Hause und bleibt da.

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