Polizei verlängert Räumungsfrist für Protestcamp in Benken ZH

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Bern,

Laut Polizei haben die Aktivistinnen und Aktivisten das Protestcamp in Benken ZH gegen ein geplantes Rechenzentrum in Beringen SH am Freitagmorgen nicht geräumt. Die Polizei verlängerte die für 6 Uhr gesetzte Frist bis 18 Uhr – offenbar wegen eines Missverständnisses.

Aktivistinnen und Aktivisten wollen sich mit einem Widerstandscamp gegen ein Rechenzentrum in Beringen SH wehren. (Symbolbild)
Aktivistinnen und Aktivisten wollen sich mit einem Widerstandscamp gegen ein Rechenzentrum in Beringen SH wehren. (Symbolbild) - Keystone/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW

Anscheinend war die von der Polizei gesetzte Räumungsfrist unterschiedlich interpretiert worden: Die Polizei ging von 6 Uhr aus, die Aktivistinnen und Aktivisten von 18 Uhr, wie eine Sprecherin der Kantonspolizei Zürich am Freitagmorgen auf Anfrage von Keystone-SDA sagte.

«Wir kommen ihnen nun entgegen», sagte die Sprecherin. Die Aktivistinnen und Aktivisten seien aufgefordert worden, das Camp «schnellstmöglich» zu räumen, spätestens aber bis 18 Uhr.

Auf Instagram kündete die Gruppe «Aufstände der Allmende» an, das Camp an einem anderen Ort weiterzuführen. Davon habe die Polizei keine Kenntnis, so die Sprecherin.

Mit dem Widerstandscamp wollen die Aktivisten auf den Bau eines Datenzentrums in Beringen aufmerksam machen. Rechenzentren seien «Brandbeschleuniger» für die Klimakrise.

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Kommentare

User #4348 (nicht angemeldet)

Brennende Autos und Container sind auch Brandbeschleuniger für das Klima. Wann begreift ihr Klimaaktivisten das? Wahrscheinlich nie.

User #4730 (nicht angemeldet)

Ja klar. Täterschutz

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