OSZE

    OSZE-Beobachter kritisieren Georgien-Wahl

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Georgien,

    Internationale Beobachter äussern sich besorgt über Unregelmässigkeiten bei der Parlamentswahl in Georgien.

    wahl
    Georgienswahl. - AP Photo/Shakh Aivazov, File

    Nach der Parlamentswahl in Georgien haben sich internationale Wahlbeobachter besorgt über zahlreiche Unregelmässigkeiten geäussert. Die Experten beklagten unter anderem Fälle von Einschüchterung der Wähler, Druck auf Behörden, Gewalt gegen Beobachter, Stimmenkauf sowie Mehrfachabstimmungen und das Stopfen von Wahlzetteln in Urnen, wie die Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in der Hauptstadt Tiflis (Tbilissi) mitteilte. Sie forderte eine Untersuchung der Fälle und mahnte weitere demokratische Reformen an.

    Zugleich lobte Missionschef Pascal Allizard die «demokratische Vitalität» in der Südkaukasusrepublik – trotz einzelner Rückschritte. Insgesamt gab es 18 Wahlmöglichkeiten auf den Stimmzetteln. Die Abstimmung sei insgesamt gut organisiert gewesen, sagte der Franzose.

    Auch andere Beobachter hoben hervor, dass die Zivilgesellschaft insgesamt stark präsent gewesen sei, um die Stimmabgabe und die Auszählung zu kontrollieren.

    Kritik an neuen autoritären Gesetzen

    Die OSZE-Beobachter zeigten sich auch besorgt über die von der EU und den USA kritisierten neuen autoritären Gesetze des Landes und die insgesamt polarisierte Lage. Das Land stehe nach negativen Tendenzen der vergangenen Monate am Scheideweg, hiess es. Georgien ist EU-Beitrittskandidat, der Prozess liegt aber wegen dieser umstrittenen Gesetze auf Eis.

    Die Wahlkommission hatte die nationalkonservative Regierungspartei Georgischer Traum zur Siegerin erklärt mit einer absoluten Mehrheit. Die einzelnen Blöcke der proeuropäischen Opposition erkennen die vorläufigen Ergebnisse nicht an.

    Kommentare

    User #1531 (nicht angemeldet)

    Experten left right and center, wo man hinschaut. Die Resultate kommen so raus wie der Auftrggeber es wünscht, schliesslich bezahlt er dafür. Ein richittige Expertokratie! Evgeni Onegin

    User #5635 (nicht angemeldet)

    Heuchlerisch zu denken, dass unsere Politik weniger korrupt ist als die andere.

    Weiterlesen

    Velo
    28 Interaktionen
    «Zmizt ad Frässä»
    dsf
    98 Interaktionen
    Spitze

    MEHR IN POLITIK

    11 Interaktionen
    Moskau
    15 Interaktionen
    Chisinau
    23 Interaktionen
    Bremen
    5 Interaktionen
    Teheran/Berlin

    MEHR OSZE

    Armee
    19 Interaktionen
    Bern/Lugano
    Ignazio Cassis
    10 Interaktionen
    In Lugano TI
    Ignazio Cassis
    7 Interaktionen
    Wien
    osze
    2 Interaktionen
    Chisinau/Bern

    MEHR AUS GEORGIEN

    1 Interaktionen
    St. Gallen / Kutaissi GE
    Evuadro
    1 Interaktionen
    Tiflis
    Patriarch Ilia II.
    1 Interaktionen
    Zentrale Figur
    1 Interaktionen
    Tiflis