Mindestens neun Verletzte nach Angriff in Sewastopol

Keystone-SDA
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Bern,

Infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs auf die russisch besetzte Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach russischer Darstellung mindestens neun Menschen verletzt worden. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei in der Hafenstadt Sewastopol von einer abgeschossenen Drohne schwer beschädigt worden, teilte Verwaltungschef Michail Raswoschajew auf Telegram mit.

ARCHIV - Von einem Plateau der Hafenstadt aus ist die Sicht frei in eine Bucht, in der Schiffe stehen und auch der Bahnhof (r) zu sehen ist. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Kri...
ARCHIV - Von einem Plateau der Hafenstadt aus ist die Sicht frei in eine Bucht, in der Schiffe stehen und auch der Bahnhof (r) zu sehen ist. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Kri... - Keystone/dpa/Ulf Mauder

Die nahe dem Haus abgestürzte Drohne sei mit Metallkugeln und Sprengstoff gefüllt gewesen, erklärte Raswoschajew weiter. Sechs der Verletzten, darunter auch drei Kinder, seien mit Schnittwunden in Krankenhäuser gebracht worden. Die Informationen liessen sich nicht unabhängig überprüfen. Angaben zu möglichen Treffern auf Militäreinrichtungen wurden nicht gemacht.

Die russische Besatzungsverwaltung für das südukrainische Gebiet Cherson teilte mit, in dem Dorf Oleschky seien durch einen ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet und zwölf verletzt worden.

Russische Drohnenangriffe trafen in der Nacht vor allem die ukrainische Industriestadt Krywyj Rih. Dort seien etwa 30 Gebäude beschädigt worden, teilten die regionalen Behörden mit.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen einen gross angelegten russischen Angriffskrieg. Sie greift deshalb auch Ziele in ihren russisch besetzten Gebieten sowie in Russland selbst an.

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Kommentare

User #1561 (nicht angemeldet)

Wenn er Indigen ist, wo bleiben weitere Indigene?

User #3766 (nicht angemeldet)

Oh und wer interessiert das, ob es jetzt vielleicht auch ein paar Russen traf?! Wer Wind säht erntet Sturm

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