Mindestens 30 Personen bei russischem Raketenangriff getötet

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Russlands Militär hat bei einem schweren Angriff auf Kramatorsk im ostukrainischen Gebiet Donezk nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen in einem Bus getötet.

    Bus
    Bei einem russischen Angriff auf Busse in der Ostukraine sind mindestens 30 Menschen gestorben. - Regionalstaatsanwaltschaft Donezk

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland hat einen Bus in der Ostukraine per Raketenangriff zerstört.
    • Dabei kamen mindestens 30 Menschen ums Leben.
    • Zudem wurden 18 Personen verletzt, so der Donezker Militärgouverneur Wadym Filaschkin.

    Russland hat einen Bus in der Nähe von Donezk in der Ostukraine angegriffen. Nebst mindestens 30 Toten gab es 18 Verletzte, teilte der Donezker Militärgouverneur Wadym Filaschkin mit. Von unabhängiger Seite sind die Angaben unmittelbar nicht überprüfbar. Zuvor war von einem Dutzend Toten und 14 Verletzten die Rede gewesen.

    Filaschkin veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal Fotos von dem ausgebrannten Bus. «Das sind Menschen, die von der russischen Armee getötet wurden», sagte er. «Dafür gibt es keine Rechtfertigung und kann es auch keine geben.» Filaschkin rief die noch im Gebiet Donezk verbliebenen Menschen dazu auf, in sicherere Regionen der Ukraine zu fliehen.

    Raketen
    Beimm russischen Raketenangriff wurden 18 weitere Personen verletzt. (Symbolbild) - keystone

    Angesichts der «drastischen Verschlechterung der Sicherheitslage» wies er die städtischen Militärverwaltungen von Kramatorsk und Slowjansk an, den öffentlichen Nahverkehr einzustellen. Das Leben von Fahrgästen und Fahrern dürfe nicht gefährdet werden. Trotz der Evakuierungsappelle weigern sich immer wieder viele Bewohnerinnen und Bewohner, ihr Hab und Gut zurückzulassen.

    «Die Russen greifen gezielt Zivilisten an»

    «Die Russen greifen gezielt Zivilisten an. Für sie ist ein Bus mit Fahrgästen ein attraktives Ziel, gerade weil man mit einem einzigen Schlag so viele Menschen wie möglich töten kann», sagte Filaschkin. «Russland missachtet bewusst alle denkbaren Regeln der Kriegsführung und die Normen des humanitären Völkerrechts. Es wählt Ziele dort aus, wo es der Zivilbevölkerung den grössten Schaden zufügen kann.»

    Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Zu den Kriegszielen gehört es auch, das Gebiet Donezk komplett unter Moskaus Kontrolle zu bringen. Die ukrainischen Streitkräfte verteidigen ihre Städte mit westlicher Militärhilfe.

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