Neue russische Angriffe auf Kiew
Russland hat Kiew in der Nacht mit Raketen und Drohnen angegriffen. Zuvor hatte Präsident Selenskyj vor einem neuen Grossangriff gewarnt.

Das Wichtigste in Kürze
- Russland greift Kiew laut «Kyiv Independent» massiv mit Raketen und Drohnen an.
- Laut Bericht wurden in Kiew Nichtwohngebäude und Lagerhallen getroffen.
- Schon am Abend starb bei einem Drohnenangriff auf Sumy laut Bürgermeister ein Mensch.
Nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem neuen russischen Grossangriff ist in der Nacht erneut die Hauptstadt Kiew attackiert worden. Das Portal «The Kyiv Independent» berichtete, Russland habe einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Hauptstadt begonnen.
In den frühen Morgenstunden seien zahlreiche Explosionen in der Stadt zu hören gewesen, berichteten Reporter demnach. «Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens 10 bis 12 Explosionen. In der Innenstadt ist es ziemlich laut», wurde einer der Reporter zitiert.
Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete laut dem Portal von einem Angriff auf Gebäude im Bezirk Obolonskyj, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Bezirk Podilskyj seien Lagerhallen getroffen wurden. Auch Journalisten des Mediums berichteten von Angriffen dort, Flammen und Rauch seien zu sehen gewesen. Über Schäden war zunächst nicht bekannt.
Einem anderen Bericht zufolge war es bereits am Abend zu einem Drohnenangriff in der nordostukrainischen Grossstadt Sumy gekommen. Die Nachrichtenagentur RBK Ukraine berichtete unter Berufung auf den Bürgermeister von einem Toten und mehreren Verletzten.
Die Ukraine wehrt sich seit über viereinhalb Jahren gegen eine Invasion der russischen Armee. Der russische Präsident Wladimir Putin wird heute 74 Jahre alt.









