Kiews Gegenangriffe: Brände und Tote in Russland

Keystone-SDA
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Bern,

In Russland sind infolge ukrainischer Drohnenangriffe zwei Menschen getötet worden. Zivile Infrastruktur in Saratow und Engels sei beschädigt worden, schrieb der Gouverneur der Region Saratow, Roman Bussargin, bei Telegram, ohne Details zu nennen. In Engels sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden und zwei Menschen seien ums Leben gekommen.

In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die Feuer auf dem Gelände der Raffinerie in Saratow zeigen sollen. Sie war in der Vergangenheit schon oft Ziel ukrainischer Gegenangriffe. In Engels ist einer der grössten Luftwaffenstützpunkte in ganz Russland. Von dort steigen immer wieder strategische Bomber auf, um Städte in der Ukraine mit Raketen zu beschiessen. Auch Engels war daher schon mehrfach Ziel ukrainischer Gegenangriffe.

Erneut attackierten ukrainische Drohnen ausserdem ein Logistikobjekt des grössten russischen Online-Versandhändlers Wildberries, diesmal in der Region Samara, wie das Unternehmen mitteilte. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Verletzte gebe es nicht.

Russland wehrte in der Nacht dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge 635 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim ab. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der Angriffe zu.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes nimmt sie auch Ziele im russischen Hinterland ins Visier. Ihre Gegenangriffe vor allem mit Drohnen hat sie zuletzt ausgeweitet.

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Kommentare

User #4085 (nicht angemeldet)

dann wird wohl die Antwort nicht lange auf sich warten lassen .... KABOOM..... dann heult es wieder nach Abwehrraketen....aber keiner mag mehr

User #4722 (nicht angemeldet)

Welch ökologischer Irrsinn und viele Menschen tragen den ökologischen Schwachsinn noch mit. Alles auf kosten Menschenleben, Tierleben unserer Umwelt und unserer Gesundheit. Und wir sollten noch vor 4 Jahren an der Weihnachtsbeleutung Strom sparen.

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