Kein Politiker vor Kritik geschützt

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    Iran,

    Präsident Ruhani zeigt Verständnis für die Proteste der letzten Tage – und sagt man müsse akzeptieren, dass das Volk das letzte Wort hat.

    Hassan Ruhani ist gegen das Verbot.
    Hassan Ruhani ist gegen das Verbot. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ruhani hat Verständnis für die Proteste der letzten Tage im Land gezeigt.
    • Er sagt: «Wir müssen akzeptieren, dass das Volk das letzte Wort hat.»

    Der iranische Präsident Hassan Ruhani zeigt Verständnis für die regimekritischen Proteste der letzten Tage. «Wir müssen ganz einfach die Tatsache akzeptieren, dass das Volk das letzte Wort hat», sagte Ruhani am Montag. Es gebe unter Politikern «keine Heiligen» und daher sei kein Politiker vor Kritik geschützt. Konstruktive Kritik sei auch nützlich für die politische Führung.

    «Die Menschen haben ein legitimes Recht, von uns zu fordern, dass wir sie sehen und hören und ihren Forderungen nachgehen», sagte Ruhani. Daher sollten auch die Politiker nicht vor der Kritik der Menschen weglaufen. «Wir (Politiker) müssen akzeptieren, dass wir nun mal in einem Glashaus sitzen», sagte der Kleriker, der einen transparenteren Dialog mit dem Volk einfordert.

    An den Protesten waren nach Ruhanis Einschätzung hauptsächlich Jugendliche beteiligt. «Wir können der neuen Generation nicht einen bestimmten Lebensstil aufdrängen», sagte er mit Bezug auf die strengen islamischen Vorschriften im Land.

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