Katar: Israels Angriff auf Gasanlagen «unverantwortlich»

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Qatar,

Katar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am grössten Gasfeld der Welt verantwortlich gemacht und diesen scharf verurteilt. Es handle sich um einen «gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region.

ARCHIV - Die katarischen Streitkräfte starten Abfangraketen in den Himmel über Doha, um ankommende iranische Raketen abzufangen. Foto: Stringer/dpa
ARCHIV - Die katarischen Streitkräfte starten Abfangraketen in den Himmel über Doha, um ankommende iranische Raketen abzufangen. Foto: Stringer/dpa - Keystone/dpa/Stringer

Das erklärte der katarische Aussenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.

Das Gasfeld «South Pars» befindet sich im Persischen Golf und wird vom Iran und Katar ausgebeutet. Iranische Medien hatten zuvor berichtet, dass Anlagen bei der Industriestadt Asalujeh bombardiert worden seien. Israelische Medien meldeten, die Luftwaffe habe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen. Asalujeh liegt nahe dem riesigen Gasfeld.

Angriffe auf Energieinfrastruktur bedrohten die globale Energiesicherheit sowie die Bevölkerung und die Umwelt, sagte der katarische Aussenamtssprecher weiter. Er erneuerte den Appell Katars, dass Angriffe auf lebenswichtige Anlagen vermieden werden müssten. Alle Parteien seien zu Zurückhaltung und Deeskalation aufgerufen.

Der Iran hat nach dem Angriff gedroht, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren. Die Staaten, die US-Stützpunkte und -Einrichtungen beherbergen, sind schon jetzt Ziel iranischer Angriffe im Krieg mit Israel und den USA.

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Kommentare

User #4377 (nicht angemeldet)

Na endlich verstehen die Golfstaaten, dass diese Bombardierungen von Israel und nicht von Iran vorgenommen werden. Hoffe, die Saudis sind auch informiert!

User #3392 (nicht angemeldet)

Israel nimmt es natürlich ernst, wenn in einem Land wie dem Iran eine Uhr anzeigt, wann die eigene Existenz enden soll. Allfällig Kritik an B. Netanjahu und D. Trump an der Kriegsführung ist daneben dann ein ganz kleines Thema.

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