Japan will zur Lösung des Atomkonflikts auf der koreanischen Halbinsel mit Südkorea und dem gemeinsamen Verbündeten USA zusammenarbeiten. Es sei wichtig, dass Nordkorea seine Worte einhält.
Süd- und Nordkorea haben sich vor ein paar Tagen auf ein baldiges Gipfeltreffen zwischen beiden Ländern geeinigt.
Süd- und Nordkorea haben sich vor ein paar Tagen auf ein baldiges Gipfeltreffen zwischen beiden Ländern geeinigt. - Pixabay
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Das Wichtigste in Kürze

  • Zur Lösung des Atomkonflikts: Japan will mit Südkorea und den USA zusammenarbeiten.
  • Im Mai werden sich Donald Trump und Kim Jong Un treffen.

Laut Ministerpräsident Sinzo Abe sei es «äusserst wichtig», dass Nordkorea «konkrete Schritt unternimmt und seine Worte einhält». Zuvor hatten sich der südkoreanische Geheimdienstchef Suh Hoon und der japanische Aussenminister Taro Kono darauf verständigt, weiter «maximalen Druck» auf Nordkorea auszuüben, bis das kommunistische Land konkrete Schritt hin zur Denuklearisierung ergreift. Anlass des Besuches des südkoreanischen Geheimdienstchefs in Japan war, die Regierung in Tokio von den Gesprächen südkoreanischer Emissäre in Pjöngjang und Washington zu unterrichten.

Trump trifft Kim Jong Un im Mai

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte nach südkoreanischen Angaben US-Präsident Donald Trump ein Treffen angeboten, bei dem beide Seiten auch über eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sprechen könnten. Trump stimmte während des Besuchs der südkoreanischen Sondergesandten in Washington in der vergangenen Woche dem Angebot überraschend zu. Das Treffen soll «bis Mai» stattfinden.

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