Irans Präsident offen für diplomatische Lösung mit USA
Irans Präsident Massud Peseschkian hat sich im festgefahrenen Konflikt mit den USA erneut für eine diplomatische Lösung ausgesprochen. «Sollten die USA zu ihren Verpflichtungen (...) zurückkehren, wird auch die Islamische Republik Iran unverzüglich entsprechend handeln.»

Das sagte Peseschkian laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna in einer Rede auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.
Auch Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hatte am Donnerstag die Tür für eine diplomatische Lösung weiter offen gehalten. Vergangene Woche hatten regionale Staaten eine neue Runde diplomatischer Bemühungen begonnen. Delegationen der Vermittlerstaaten Pakistan, Katar und Oman waren dafür in die iranische Hauptstadt Teheran gereist.
Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Kriegs steckt der Konflikt in einer Sackgasse. Der Iran fordert dafür von der US-Regierung Zugeständnisse, wie sie in dem Rahmenabkommen im Juni vereinbart worden waren. US-Präsident Donald Trump will den Iran derweil mit einem «Wirtschaftskrieg» unter Druck setzen. Am Wochenende war der Konflikt erstmals seit Wochen am Persischen Golf mit gegenseitigen Angriffen wieder militärisch eskaliert.










