Iranische Medien: Mehrere Öltanker angegriffen

    Keystone-SDA
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    Iran,

    Iranische Medien haben mehrere Explosionen nahe der Insel Charg im Persischen Golf sowie vor der Hafenstadt Dschask an der Strasse von Hormus gemeldet. Demnach sind mehrere Öltanker angegriffen worden.

    Eine schwimmende Baggerplattform und Handelsschiffe liegen in der Straße von Hormus vor Anker. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa/Symbolbild
    Eine schwimmende Baggerplattform und Handelsschiffe liegen in der Straße von Hormus vor Anker. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa/Symbolbild - Keystone/AP/Vahid Salemi

    Laut der regierungsnahen Nachrichtenagentur Mehr waren Explosionen auf verschiedenen Teilen der Insel Charg zu hören, darunter auch im Hafengebiet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurde vor der Insel ein kleiner iranischer Öltanker angegriffen. Der Tanker sei getroffen worden, Todesopfer habe es aber nicht gegeben. Die Besatzung sei dabei, das Schiff zu verlassen.

    Auch nahe der Hafenstadt Dschask im Südosten des Irans seien Explosion zu hören gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Laut Berichten des staatlichen iranischen Senders Irib wurde auch hier ein Öltanker angegriffen. Die Angaben zu beiden Vorfällen liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

    Im Persischen Golf südlich des iranischen Festlands liegen mehrere Inseln von strategischer Bedeutung für die Führung in Teheran. Sie spielen auch wirtschaftlich eine wichtige Rolle.

    Die iranische Insel Charg etwa ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf. Ein grosser Teil der Ölproduktion wird von dort verschifft. Im Iran-Irak-Krieg (1980-1988) war Charg wegen seiner strategischen Bedeutung wiederholt Ziel von Angriffen.

    Die Strasse von Hormus hat sich im Verlauf des jüngsten Iran-Kriegs zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran entwickelt: Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den Transport von Öl, Erdgas und Dünger weltweit bedeutende Meerenge noch immer weitestgehend. Vor dem Krieg war die Meerenge für den Schiffsverkehr offen. Die USA wollen mit einer Seeblockade gegen iranische Häfen den Iran unter Druck setzen. Zuletzt kam es immer wieder zu gegenseitigem Beschuss.

    USA bestätigen Angriffe auf Tanker

    Das US-Militär hat nach eigenen Angaben fünf iranische Rohöltanker angegriffen und «zerstört». Die Besatzungsmitglieder seien zuvor aufgefordert worden, die Schiffe zu verlassen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Die Öltanker könnten nicht mehr genutzt werden. Ein dazu veröffentlichter Videoclip des US-Militärs schien Raketenangriffe im Bereich der Maschinenräume der Tanker zu zeigen.

    Der Vergeltungsschlag sei erfolgt, nachdem die Iranischen Revolutionsgarden in den vergangenen zwei Tagen zwei Mal ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hätten, teilte Centcom weiter mit. Das Kriegsschiff habe den Angriffen ausweichen können, US-Amerikaner seien nicht verletzt worden, hiess es. Bereits zuvor hatten US-Medien über die neuen Angriffe auf Öltanker berichtet.

    Iranische Medien melden Raketenangriffe auf Jordanien

    Der Iran hat Medienberichten zufolge US-Militärstützpunkte in Jordanien mit einer «Welle an Raketen» angegriffen. Wie unter anderem der regierungstreue Sender Press TV in der Nacht auf Telegram meldete, handelte es sich um Vergeltungsschläge nach Angriffen des US-Militärs auf iranische Öltanker.

    Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Die Berichte liessen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Das US-Militär und die jordanischen Behörden machten dazu zunächst keine Angaben.

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    Kommentare

    User #1573 (nicht angemeldet)

    Schickt bitte das AFU vorbei...

    User #3050 (nicht angemeldet)

    Fünf Iranische Oeltanker mit Rohöl beladen in die Luft gesprengt? Und Alles Rohöl gelangt jetzt ins Meer? Der Teufel soll Euch holen ob USA oder Iran!

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