Iran: «Freilassung vermeintlicher Terroristen» spricht Bände

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Irans Aussenminister Abbas Araghtschi weist den Verdacht zurück. Premier Andy Burnham sei mit seiner Einschätzung zum Vorfall in Fairford «auf dem Holzweg».

    ARCHIV - Abbas Araghtschi, Außenminster des Iran, nimmt an einem bilateralen Gespräch am Rande der UN Generalversammlung bei den Vereinten Nationen Teil. Foto: Michael Kappeler/dpa
    ARCHIV - Abbas Araghtschi, Außenminster des Iran, nimmt an einem bilateralen Gespräch am Rande der UN Generalversammlung bei den Vereinten Nationen Teil. Foto: Michael Kappeler/dpa - Keystone/dpa/Michael Kappeler

    Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hat die Einschätzung der britischen Regierung zurückgewiesen, dass Teheran in den Vorfall nahe einer US-Luftwaffenbasis in Grossbritannien involviert sein könnte. Der britische Premierminister Andy Burnham sei mit seiner Einschätzung «auf dem Holzweg», schrieb Araghtschi auf der Plattform X.

    Nach der Festnahme von fünf Männern unter Terrorverdacht hatte Burnham Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran bestätigt. «Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war», sagte der britische Regierungschef der BBC. Es handle sich jedoch «weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung».

    Araghtschi schrieb dazu, Burnham möge überzeugt sein, dass der Iran bei dem Vorfall eine Rolle gespielt habe. Aber: «Ich kann die Überzeugung des Irans bestätigen, dass die Freilassung vermeintlicher Terroristen, die für ausländische Staaten arbeiten, wirklich Bände spricht.»

    Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford aufgegriffen worden und wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz.

    Laut Polizei hatte sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt. Einer der Festgenommenen soll Medienberichten zufolge selbst den Notruf gewählt und die Polizei auf den Plan gerufen haben.

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