Iran feuert bei Marinemanöver Raketen auf Ziele im Meer

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Bern,

Die iranischen Revolutionsgarden haben parallel zu den Verhandlungen mit den USA bei einem Marinemanöver Raketen auf Ziele im Meer gefeuert. Das Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen mobiler Raketenwerfer auf dem Land, die Ziele in der Strasse von Hormus an der Südküste trafen.

ARCHIV - Schiffe fahren durch den Suezkanal. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben einen Grossangriff im Roten Meer für sich reklamiert. Foto: Sayed Hassan/dpa
ARCHIV - Schiffe fahren durch den Suezkanal. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben einen Grossangriff im Roten Meer für sich reklamiert. Foto: Sayed Hassan/dpa - sda - Keystone/dpa/Sayed Hassan

Bei der Militärübung seien auch Schnellboote mit Raketenwerfern im Einsatz, hiess es in einer Mitteilung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. «Die Raketen trafen ihre Ziele in der Strasse von Hormus aus dem Landesinneren, von den Küsten und von den iranischen Inseln im Persischen Golf.»

Teile der Meerenge seien aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden lang für den Schiffverkehr gesperrt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Die Marine der Revolutionsgarden hatte am Montag einen Tag vor Beginn der Gespräche in Genf ihr Manöver angekündigt. Vertreter aus Washington und Teheran verhandeln aktuell über Irans umstrittenes Atomprogramm.

Die etwa 55 Kilometer breite Strasse von Hormus ist eine Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Iranische Offiziere hatten im Konflikt mit den USA in der Vergangenheit damit gedroht, sie jederzeit blockieren zu können.

Die Gespräche in Genf finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar liess Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem Eingreifen und liess die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Inzwischen haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt.

Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei zeigte sich am Dienstag unerschrocken angesichts Trumps Drohungen. «Gefährlicher als ein Flugzeugträger ist die Waffe, die ihn auf den Meeresgrund schicken kann», sagte der Kleriker, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort hat.

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Kommentare

User #2205 (nicht angemeldet)

Und die US Schiffe laufen mit Biogas?

User #6212 (nicht angemeldet)

und wie steht es mit unserem Klima, wird der Fonds auch das Meer putzen von anderen?

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