Iran beschlagnahmt zahlreiche Vermögen von Kritikern

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Iran,

Irans Justiz hat eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach iranischen Medien zufolge von «Vaterlandsverrätern», deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum er sich bezog, blieb zunächst unklar.

ARCHIV - Polizisten stehen Wache auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
ARCHIV - Polizisten stehen Wache auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa - Keystone/AP/Vahid Salemi

Seit Ausbruch des Kriegs durch die USA und Israel Ende Februar haben auch Bewohner der iranischen Metropolen von zunehmenden Repressionen berichtet. Unter anderem haben Kontrollen von Fahrzeugen durch die Sicherheitsdienste in den Städten zugenommen. Viele Iranerinnen und Iraner sehen mit Sorge, dass Konten von Kritikern eingefroren werden.

Die iranische Regierung begründet ihre Massnahmen mit dem Kampf gegen mutmassliche Spione und Verräter. Kritiker werfen der iranischen Führung auch vor, mit der Beschlagnahme von Vermögen die Kriegskasse füllen zu wollen. Dutzende Menschen wurden bereits seit Kriegsbeginn hingerichtet.

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