Historische Vermittlungsrunde in Pakistan beginnt

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Pakistan,

Begleitet von hohen Erwartungen haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Iran-Konflikts begonnen. Das teilten pakistanische Regierungsvertreter mit, auch der iranische Staatssender Irib meldete den Beginn.

Journalisten arbeiten, während das pakistanische Staatsfernsehen das Treffen zwischen US-Vizepräsident J.D. Vance und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif in einem Medien...
Journalisten arbeiten, während das pakistanische Staatsfernsehen das Treffen zwischen US-Vizepräsident J.D. Vance und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif in einem Medien... - Keystone/AP/Anjum Naveed

Die US-Delegation leitet Vizepräsident JD Vance, auf iranischer Seite führt Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf die Delegation an. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und der Armeechef des Landes, Feldmarschall Asim Munir, übernehmen die Vermittlung.

Der genaue Ablauf der Gespräche ist bislang nicht bekannt. Möglich sind direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen. Nach iranischen Angaben sollen die Gespräche nur einen Tag dauern.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den zentralen Konfliktpunkten gehört die Blockade der Strasse von Hormus. Der Iran beansprucht die Kontrolle der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman und plant die Einführung eines Mautsystems. Die USA hingegen bestehen auf einer freien und sicheren Passage von Schiffen ohne Gebühren – wie es zuvor der Fall war.

Zudem verlangt Washington die Herausgabe von mehr als 400 Kilogramm hoch angereicherten Urans und die Einstellung des iranischen Atomprogramms. Ausserdem will die US-Seite Beschränkungen für die Entwicklung ballistischer Raketen durch den Iran.

Teheran verlangt die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Reparationszahlungen für Kriegsschäden, die Aufhebung aller Sanktionen, Garantien gegen erneute Angriffe und einen Abzug von US-Truppen aus der Region.

Für die Verhandlungen in Islamabad wurden mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.

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Kommentare

User #3817 (nicht angemeldet)

Pakistan hatte als erstes islamisches Land die A-Bombe. Nachdem sie die ganze Welt jahrelang angelogen haben, gaben sie es 1998 zu. Pakistan hat das know-how an Iran verkauft und Ihnen geholfen, die Zentrifugen zur Urananreicherung aufzubauen. Und jetzt wollen sie als neutrale Vermittler auftreten. Bin ich der einzige der denkt dass hier was falsch läuft?

User #4971 (nicht angemeldet)

Befremdend und Beängstigend, ist das wochenlange Schweigen des Bundesrates zu diesem Thema.

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