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    G7 wollen Internet-Seekabel besser schützen – Diskussion über KI

    Keystone-SDA
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    Japan,

    Nach Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 wollen die G7-Staaten die Sicherheit von Datenkabeln auf dem Meeresboden verbessern.

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    Die Vertreter der G7-Staaten in Takasaki, Japan. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die G7-Staaten wollen die Sicherheit von Datenkabeln im Meer verbessern.
    • Es wird befürchtet, dass wichtige Kommunikationsverbindungen ins Visier geraten könnten.
    • Zudem wird eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz angestrebt.

    Die sieben führenden westlichen Industriestaaten wollen die Sicherheit von Datenkabeln auf dem Meeresboden verbessern. Dafür werde man die Zusammenarbeit in der G7-Gruppe selbst sowie mit gleichgesinnten Partnern vertiefen, heisst es in der Abschlusserklärung des Digitalministertreffens, das bis Sonntag in der japanischen Stadt Takasaki stattfand. Japan hat gerade den Vorsitz der Staatengruppe.

    Nach den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 vor der dänischen Insel Bornholm gibt es im Westen Befürchtungen, dass auch wichtige Kommunikationsverbindungen bei einem Konflikt ins Visier geraten könnten. Die Behörden gehen bei Nord Stream von Sabotage aus. Wer dafür verantwortlich ist, ist unklar.

    Engere Zusammenarbeit

    Nach den Vorstellungen der G7-Staaten und der EU sollten zur Sicherheit der Datenverbindungen mehrschichtige Netzwerke unterhalten werden, die Erd-, See- und Funkverbindungen beinhalten, wie aus der Erklärung hervorgeht. Wichtig sei auch, dass die verschiedenen Netzwerke kompatibel seien, um im Notfall auf andere Wege umschalten zu können. «Als Hauptschlagadern für das globale Internet sollen Unterseekabel besser gesichert und Redundanzen aufgebaut werden», sagte der deutsche Digitalminister Volker Wissing.

    nord stream
    Das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm Ende September 2022. Ermittler verfolgen neue Spuren. - -/Danish Defence Command/dpa/Archiv

    Insgesamt wollen die G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA bei Digitalthemen enger zusammenarbeiten. Das betrifft auch die Künstliche Intelligenz, die immer mehr Bereiche der Wirtschaft und des Lebens erfasst.

    In der Abschlusserklärung war in dem Zusammenhang von Chancen und Herausforderungen die Rede. Bei künftigen Gesprächen könnte es demnach um Regeln für die KI gehen. Dies könnte das Urheberrecht und Falschinformationen betreffen, die aus dem Ausland gestreut werden.

    Regulierung von KI

    «Wir sind uns im Kreis der G7 einig, dass wir bei der Regulierung von KI schnell handeln müssen», sagte Wissing laut Mitteilung. Generative KI – wozu auch Textroboter wie ChatGPT gehören – hätten ein immenses Potenzial, die Produktivität zu steigern und das Leben zu verbessern.

    künstliche Intelligenz
    ChatGPT ist nur eine Form von Künstlicher Intelligenz. Die Technologie entwickelt sich derzeit in rasantem Tempo. - Karl-Josef Hildenbrand/dpa

    Sie könne helfen, Lösungen für komplexe Probleme zu finden, etwa in der Medizin oder für den Klimaschutz. «Umso wichtiger ist es, dass wir als Demokraten vorangehen und die Entwicklung mit klugen Regeln begleiten, die uns vor Missbrauch und Manipulation schützen.»

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