Bei der Endrunde der Parlamentswahl in Frankreich hat bis zum Mittag knapp jeder fünfte Wahlberechtigte seine Stimme abgegeben. Um 12.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei knapp 19 Prozent, wie das Innenministerium in Paris am Sonntag mitteilte. Das waren gut 0,5 Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt bei der ersten Wahlrunde vor einer Woche.
Ein Wähler wirft in einem Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Die Französinnen und Franzosen wählen ein neues Parlament. Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa
Ein Wähler wirft in einem Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Die Französinnen und Franzosen wählen ein neues Parlament. Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Jean-Francois Badias

Das Wichtigste in Kürze

  • Abgestimmt wird über die 577 Sitze der Nationalversammlung.

Rund 48,9 Millionen eingeschriebene Wähler können ihre Stimme abgeben. Die letzten Wahllokale schliessen am Abend um 20.00 Uhr. Dann wird auch mit Hochrechnungen zum Wahlausgang gerechnet.

Für den Mitte-Politiker und kürzlich wiedergewählten Präsidenten Emmanuel Macron geht es darum, sich die Parlamentsmehrheit zu sichern. Nach der ersten Wahlrunde am vergangenen Wochenende schien noch nicht ausgemacht, dass das Präsidenten-Lager seine absolute Mehrheit im Parlament wird halten können.

Insbesondere das neue linke Bündnis aus Linkspartei, Sozialisten, Grünen und Kommunisten angeführt von Macrons Gegenspieler Jean-Luc Mélenchon kann auf deutlich mehr Sitze im Parlament hoffen. Sollte das Mitte-Lager des Präsidenten nur eine relative Mehrheit erreichen, wären der Präsident und die Regierung gezwungen, Unterstützung aus den anderen Lagern zu suchen.

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