US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit China trotz des jüngsten Waffenstillstands mit «grösseren Zöllen» gedroht.
Donald Trump
Donald Trump trifft am G20-Gipfel in Buenos Aires in Argentinien ein. (Synonym) - AP
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Das Wichtigste in Kürze

  • China sagt rasche Umsetzung von Handels-Vereinbarungen mit den USA zu.
  • Donald Trump droht den Chinesen währenddessen mit weiteren Strafzöllen.

Donald Trump erklärte am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter, er werde dann chinesische Einfuhrgüter mit den Abgaben belegen, wenn es nicht zu einem effektiven Handelsabkommen mit der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft komme.

«Wir werden entweder einen ECHTEN DEAL mit China haben oder überhaupt keinen Deal,» schrieb Trump. Er gehe aber davon aus, dass letztlich ein Abkommen abgeschlossen werde.

Die Regierung in Peking erklärte zugleich, die USA und China würden in den kommenden 90 Tagen ihre Bemühungen verstärken. Sie sei zuversichtlich, dass ein Abkommen umgesetzt werden könnte. Die chinesische Seite werde so bald wie möglich ihre Zusagen umsetzen.

Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping hatten am Samstagabend beim G20-Gipfel in Buenos Aires vereinbart, die ursprünglich für Anfang Januar anstehende nächste Runde von Strafzöllen erst einmal auf Eis zu legen und sich um eine Lösung des Handelsstreits zu bemühen.

Die USA hatten China damit gedroht, Zölle auf chinesische Importgüter im Wert von weiteren 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent zu erhöhen. China erklärte sich bereit, auf Gegenmassnahmen zunächst zu verzichten.

Ein Lastwagen fährt an chinesischen Containern vorbei.
Die US-Strafzölle nützen der amerikanischen Wirtschaft. Dies berichtet eine Studie. - dpa
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