Biden will sich Freitag zu Vorwurf sexuellen Übergriffs äussern

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    Joe Biden will sich am Freitag erstmals zu dem von einer ehemaligen Mitarbeiterin geäusserten Vorwurf des sexuellen Übergriffs äussern.

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    Joe Biden - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der demokratischer US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden kommt zunehmend unter Druck.
    • Er wird sich heute Freitag erstmals zu den Vorwürfen des sexuellen Übergriffs äussern.

    Der voraussichtliche US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will sich am Freitag erstmals zu dem von einer ehemaligen Mitarbeiterin geäusserten Vorwurf des sexuellen Übergriffs äussern.

    Biden werde in der Frühstückssendung «Morning Joe» zum ersten Mal Stellung zu dem Vorwurf nehmen, teilte der Kabelnachrichtensender MSNBC am Donnerstag im Online-Dienst Twitter mit. Der Ex-Vizepräsident geriet durch den Vorwurf zunehmend unter Druck.

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    US-Demokrat und Präsidentschaftsbewerber Joe Biden sucht nach einer Kandidatin für die Vizepräsidentschaft. - keystone

    Eine frühere Mitarbeiterin in Bidens einstigem Senatsbüro wirft ihm vor, er habe sie als 29-Jährige in einem Flur des Kongresses in Washington unsittlich berührt. Bidens Wahlkampfteam hat die Anschuldigungen der heute 56-jährigen Tara Reade zurückgewiesen, er selbst hat sich bislang nicht dazu geäussert.

    De facto Präsidentschaftskandidat der Demokraten

    Biden ist bereits in der Vergangenheit wegen angeblichen Fehlverhaltens gegenüber Frauen kritisiert worden. Mehrere Frauen berichteten, Biden habe sie in unziemlicher Weise berührt oder umarmt. Die Anschuldigungen durch Reade sind aber die bislang schwersten gegen Biden vorgebrachten Vorwürfe zu angeblichen körperlichen Übergriffen.

    Election 2020 Joe Biden
    Der demokratische Präsidentschaftsbewerber und ehemaliger Vizepräsident Joe Biden während einer Wahlkampfveranstaltung in Detroit USA. - Keystone

    Biden hat das Rennen bei den oppositionellen Demokraten um die Kandidatur gegen Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November de facto für sich entschieden, obwohl die Vorwahlen noch nicht vorbei sind. Alle seine stärksten Konkurrenten um die Kandidatur warfen nacheinander das Handtuch, zuletzt Senator Bernie Sanders.

    Auch gegen den amtierenden Präsidenten Trump haben in der Vergangenheit zahlreiche Frauen den Vorwurf sexueller Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung erhoben. Der Präsident hat alle Vorwürfe bestritten.

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