Huthi

Berichte: Saudi-Arabien befürchtet Angriffe der Huthi-Miliz

Keystone-SDA
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Saudi-Arabien,

Saudi-Arabien bereitet sich Berichten zufolge auf mehrere koordinierte Angriffe durch irakische Milizen und die ebenfalls vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen vor.

ARCHIV - Blick von der Terrasse des Al Faisaliah Towers auf die Innenstadt der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
ARCHIV - Blick von der Terrasse des Al Faisaliah Towers auf die Innenstadt der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa - Keystone/dpa/Bernd von Jutrczenka

Verschiedene Medien wie der US-Sender CNN beriefen sich dabei auf einen saudi-arabischen Beamten, der auf Geheimdienstberichte aus den USA, Saudi-Arabien und anderen Ländern der Nahost-Region verwiesen habe. Demnach sollen einige Mitglieder irakischer Milizen in Abstimmung mit den Huthis planen, den Golfstaat «in sehr naher Zukunft» unter Anleitung von Irans mächtigen Revolutionsgarden anzugreifen.

Der saudi-arabische Beamte sagte laut CNN weiter, durch die geplanten Angriffe sollten Fortschritte in den Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs untergraben werden. Potenzielle Ziele seien überwiegend «zivile und wirtschaftliche Einrichtungen» wie Energieanlagen, Häfen und Flughäfen.

In der Nacht wurden nach Angaben des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses im Jemen bei Angriffen der Huthi mindestens elf Zivilisten in Saudi-Arabien verletzt. Bereits am Mittwoch hatte die Miliz nach eigenen Angaben erneut einen saudischen Öltanker im Golf von Aden angegriffen.

Saudi-Arabien kämpft gemeinsam mit der international anerkannten Regierung im Jemen seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Huthi-Miliz. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch dieser Konflikt neu eskaliert.

Heute wird der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu Gesprächen in Saudi-Arabien erwartet. Dort ist unter anderem ein Treffen mit dem saudi-arabischen Kronprinzen und faktischen Herrscher des Königreichs, Mohammed bin Salman, sowie mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif geplant. Über Inhalte wurde zunächst nichts bekannt. Die Länder bemühen sich als Vermittler im Krieg zwischen dem Iran und den USA um Deeskalation. Pakistan versucht, beide Seiten dazu zu bewegen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Kommentare

User #1764 (nicht angemeldet)

Die haben ja genug Knete.

User #4742 (nicht angemeldet)

YEMEN und der Iran sind die einzigen die für die palästinenser kämpfen

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