Bericht: 46.000 Menschen nach Eskalation im Jemen vertrieben

Keystone-SDA
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Genève,

Im Zuge der neuen Eskalation im Jemen sind UN-Daten zufolge mehr als 46.000 Menschen in die Flucht getrieben worden.

HANDOUT - Gläubige beten in der Al-Shamy-Moschee. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa
HANDOUT - Gläubige beten in der Al-Shamy-Moschee. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa - Keystone/AP/Osamah Abdulrahman

«Familien werden gezwungen, in diesem Konflikt zum zweiten oder dritten Mal zu fliehen, wobei ihnen fast nichts mehr geblieben ist», sagte die Chefin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Amy Pope, laut einer Mitteilung.

In der Nacht hätten Berichten zufolge viele Menschen die Hafenstadt Mokka mit ihren Habseligkeiten verlassen, hiess es. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen hatten die strategisch wichtige Stadt am Donnerstag eingenommen. In einigen Gebieten des Bürgerkriegslands sollen ganze Dörfer verlassen worden sein. IOM forderte die Konfliktparteien auf, humanitären Zugang zu garantieren und die Sicherheit von Helfern zu gewährleisten.

Am Freitag hatten die militant-islamistischen Huthi eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Mit den jüngsten Vorstössen kontrollieren die Huthi nun die gesamte Küste des Roten Meeres im Jemen. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg dürfte damit noch stärker bedroht werden als bisher.

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