Bericht: 14 Tote bei Luftangriff auf Kloster in Myanmar

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    Myanmar,

    Bei einem Luftangriff der Militärjunta auf ein buddhistisches Kloster in Myanmar sind nach Medienberichten mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Mehr als weitere 20 Menschen seien zudem verletzt worden, berichtete das Online-Portal The Irrawaddy unter Berufung auf eine Widerstandsorganisation sowie Bewohner der betroffenen Region Sagaing im Nordwesten. Mit Angriffen aus der Luft geht das Militär immer wieder gegen Widerstandsgruppen und Rebellen vor, trifft dabei aber oft Zivilisten.

    Myanmar
    In Myanmar kam es zu einem Luftangriff auf ein Kloster. - keystone

    Bei dem Angriff wurden den Berichten zufolge Unterkünfte für Besucher getroffen, die an Meditationsübungen im Kloster des Dorfes Swel Lel Oh nahe der Stadt Myaung teilnahmen. Bei den Todesopfern handele es sich um elf Männer und drei Frauen, wurde Ko Nway Oo von der zivilen Verteidigungs- und Widerstandsorganisation von Myaung (CSDOM) zitiert. Das Kloster sei zweimal bombardiert worden, sagte laut The Irrawaddy ein Dorfbewohner.

    Seit dem Putsch von 2021 befindet sich das frühere Birma in einer schweren Krise. Die Entmachtung der gewählten Regierung hatte damals landesweite Proteste und einen anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst. Seither prägen Gewalt, wirtschaftlicher Niedergang und Widerstand gegen die Junta das Land.

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