Angriff auf Büro des kurdischen Ministerpräsidenten im Nordirak
In der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks ist das Büro des Ministerpräsidenten der Kurdenregion Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Masrur Barsani machte auf der Plattform X den Iran dafür verantwortlich.

Laut der Staatsagentur INA wurden zwei Drohnen mit Sprengladung eingesetzt. Lokalen Angaben zufolge gab es keine Opfer.
Barsani teilte weiter mit, dass auch eine Residenz des Direktors des regionalen Sicherheitsdienstes Ziel der Angriffe in einer Gegend, die rund 20 km nordöstlich der Stadt Erbil liegt, gewesen sei. Barsani sprach von einem «direkten Angriff auf die Sicherheit und Stabilität in der Region Kurdistan».
Bislang hat sich niemand zu dem Angriff bekannt. Die Region Kurdistan steht immer wieder unter Beschuss durch den Iran und ihm nahestehende schiitische Milizen im Irak. Teheran betrachtet die autonome Region Kurdistan als Verbündeten des Westens und Israels auf irakischem Boden.
Im März war auch die Residenz des Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan, Nechirvan Barsani, Ziel eines Angriffs.










