Zukunft der Ukraine wird auch in der Schweiz gestaltet

Keystone-SDA
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Bern,

Der erstmals in der Schweiz stattfindende Ukrainian World Congress ist am Sonntag in Bern zu Ende gegangen. Die Schweiz entwickle sich zu einem wichtigen Ort für Dialog, Kooperation und langfristige Partnerschaften mit der Ukraine, teilten die Organisatoren mit.

Über 300 Vertreterinnen und Vertreter der globalen ukrainischen Gemeinschaft aus 50 Ländern tauschten sich in Bern aus.
Über 300 Vertreterinnen und Vertreter der globalen ukrainischen Gemeinschaft aus 50 Ländern tauschten sich in Bern aus. - Ukrainian World Congress/Ukrainischer Verein der Schweiz

Der Global Ukrainian Summit bringe zentrale Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Regierung und staatlicher Institutionen zusammen, teilten die Verantwortlichen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zum Treffen in Bern weiter mit.

So waren denn auch über 300 Vertreterinnen und Vertreter der globalen ukrainischen Gemeinschaft aus 50 Ländern während drei Tagen in der Bundesstadt zugegen. Auch Jacques Gerber, Delegierter des Bundesrates für die Ukraine, nahm teil.

Im Zentrum des Gipfels stand laut den Organisatoren die Frage nach der Rolle der Zivilgesellschaft bei der Unterstützung der Ukraine. Dies sowohl in der Verteidigung ihrer Freiheit und Souveränität gegen den russischen Angriffskrieg als auch im Hinblick auf den langfristigen Wiederaufbau des kriegsversehrten Landes.

Mariana Betsa, Stellvertretende Aussenministerin der Ukraine, betonte am Kongress die entscheidende Rolle der weltweiten ukrainischen Gemeinschaft, wie die Organisatoren weiter mitteilten. Die Zukunft der Ukraine werde nicht nur innerhalb ihrer Grenzen gestaltet, sondern überall dort, wo Ukrainerinnen und Ukrainer lebten.

«Die globale ukrainische Gemeinschaft spielt eine entscheidende Rolle dabei, Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren, die internationale Aufmerksamkeit auf den Krieg zu lenken und konkrete Hilfe zu leisten», wird Paul Grod, Präsident des Ukrainian World Congress, in der Mitteilung zitiert. Der Gipfel in Bern sei eine wichtige Gelegenheit, die Kräfte zu bündeln und Solidarität in wirksames Handeln zu überführen.

Neben politischen Fragestellungen widmete sich das Programm Themen wie der internationalen Unterstützung, der Sicherheit, dem Wiederaufbau, der Jugendarbeit, der kulturellen Diplomatie und der sich wandelnden Rolle der globalen ukrainischen Diaspora.

Dass Sicherheit die Voraussetzung für die Rückkehr von Millionen von Vertriebenen bleibe und der Staat bereits heute an langfristigen Lösungen arbeite, erklärte vor den Delegierten Ilona Havronska, Stellvertretende ukrainische Ministerin für Sozialpolitik, Familie und Einheit.

Die Botschafterin der Ukraine in der Schweiz und in Liechtenstein, Iryna Wenediktowa, betonte ihrerseits die Notwendigkeit koordinierter internationaler Massnahmen – von Sanktionen über die Nutzung eingefrorener Vermögenswerte bis hin zur internationalen Strafverfolgung.

Der Ukrainian World Congress ist laut Mitteilung seit rund 60 Jahren aktiv. Der Ukrainische Verein Schweiz, Mitorganisator des Gipfels, baue seit 1945 aktiv Brücken zwischen der Schweiz und der Ukraine.

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Kommentare

User #1954 (nicht angemeldet)

Und wieviel Millionen werden wieder verschenkt damit die Party bei Selensky weiter gehen kann

User #6420 (nicht angemeldet)

Am besten hilft die Schweiz der Ukraine indem per sofort der Schutzstatus S für alle geflüchteten Ukrainer im Alter von 18 bis 60 annulliert wird.

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