Umstrittene Franchisen-Erhöhung

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Bern,

Der Bundesrat will die Mindestfranchise auf 400 Franken anheben und Anpassungen künftig mit einem automatischen Mechanismus regeln. Bürgerliche und Versicherer sind dafür – SP und der Städteverband dagegen. Dazwischen stehen Gesundheitsdirektoren und die Mitte.

Der Bundesrat will die Mindestfranchise teurer machen - in der Hoffnung, dass Versicherte so weniger medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. (Symbolbild)
Der Bundesrat will die Mindestfranchise teurer machen - in der Hoffnung, dass Versicherte so weniger medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Mit der Franchisenerhöhung und dem Anpassungsmechanismus sollen Versicherte bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen zurückhaltender werden – wodurch die Prämien gesenkt werden können.

Die bürgerlichen Parteien FDP und SVP sowie der Versichererverband Prio.swiss begrüssen die Vernehmlassungsvorlage. Sie versprechen sich hohe Einsparungen, mehr Eigenverantwortung und eine Entlastung des Mittelstands.

SP, Städteverband und Konsumentenschutz lehnen die Revision ab: Die geplante Erhöhung verschärfe die Ungleichheit, führe zu Behandlungsaufschüben und einer Kostenverschiebung auf Kantone, Städte und Gemeinden.

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) und die Mitte-Partei unterstützen die einmalige Erhöhung, stehen dem automatischen Mechanismus aber kritisch gegenüber.

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Kommentare

User #2036 (nicht angemeldet)

Und wann senkt der Bundesrätin die Krankenkasse Prämien?

User #1833 (nicht angemeldet)

Mindestens die Inflation müsste berücksichtigt werden, damit wären wir bei CHF 350.00.

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