So verbringt die Landesregierung ihre Sommerferien

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Bern,

Auch Bundesrätinnen und Bundesräte brauchen Ferien. Dabei zieht sich in diesem Sommer ein roter Faden durch die Pläne von mehreren Mitgliedern der Landesregierung: Sie geben sich als Bücherwürmer.

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Finanzministerin Karin Keller-Sutter etwa freue sich darauf, das eine oder andere gute Buch zu lesen, hiess es beim Finanzdepartement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Auch Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider freut sich aufs Lesen, genauso wie Aussenminister Ignazio Cassis und Verteidigungsminister Martin Pfister.

Auch Bundespräsident Guy Parmelin ist ein Bücherwurm: Statt Dossiers werde er in den Ferientagen in der Schweiz sicher Bücher lesen wollen, hiess es beim Wirtschaftsdepartement (WBF) auf Anfrage. Darunter sei die eine oder andere Biografie, und natürlich dürften auch ein bis zwei Comics nicht fehlen – so etwa «Asterix in Lusitanien».

Da Bundesrätinnen und Bundesräte als Magistratspersonen der Schweiz rechtlich gesehen keine Bundesangestellten oder Arbeitnehmenden sind, unterstehen sie nicht dem Bundespersonalgesetz (BPG) oder dem Obligationenrecht (OR). Das bedeutet, es gibt im klassischen Sinne keine gesetzlich festgeschriebene Ferienregelung oder einen arbeitsrechtlichen Anspruch darauf.

Der Bundesrat legt seine Ferienzeiten denn auch kollektiv fest – immer in sitzungsfreien Zeiten. Allerdings muss die Landesregierung auch während diesen Zeiten handlungsfähig bleiben.

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