Referendumskomitee warnt vor Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Das Referendumskomitee gegen die Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes mit Vertreterinnen und Vertretern von SP, Grünen und EVP hat am Montag in Bern vor den Medien seine Argumente dargelegt. Am 29. November stimmt das Volk darüber ab.

    Wer über Krieg und Kriegsmaterial spreche, müsse auch über dessen Folgen sprechen, sagte Martina Weber von Caritas Schweiz an der Medienkonferenz des Referendumskomitees. Jede Eskala...
    Wer über Krieg und Kriegsmaterial spreche, müsse auch über dessen Folgen sprechen, sagte Martina Weber von Caritas Schweiz an der Medienkonferenz des Referendumskomitees. Jede Eskala... - KEYSTONE/AP/MOHND BLAL

    Die Schweiz könne nicht am Vormittag als Vermittlerin in Konflikten auftreten und am Nachmittag die Munition für dieselben Konflikte liefern, warnte der Berner EVP-Nationalrat Marc Jost. Das sei ein massiver Schaden für die Guten Dienste der Schweiz. Bei der Abstimmung gehe es um politische Verlässlichkeit, um demokratische Kontrolle und um das humanitäre Ansehen der Schweiz.

    Auch der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina sieht die Glaubwürdigkeit der Schweiz in Gefahr. Was die Vorlage aber «endgültig entlarve», sei, dass ausgerechnet die Ukraine von der Lockerung ausgenommen wäre, obwohl das Land sich gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff durch Russland verteidige. Molina sieht dahinter die Handschrift der SVP.

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    Kommentare

    User #3390 (nicht angemeldet)

    Die guten Dienste! Sie existieren nicht mehr. Die finden an verschiedenen Orten wie Türkei, Pakistan; statt nur noch selten in der kleinen Schweiz. Was wollt ihr an einem alten Zopf festhalten. Waffenlieferungen für Verteidigung und Training muss für so ein kleines Land stattfinden können. Wir werden Hilfe brauchen.

    User #1224 (nicht angemeldet)

    Wenn man sieht wer dagegen ist, muss unbedingt gelockert werden.

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