Parteien anerkennen weitgehend Funktionieren des Finanzausgleichs

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Bern,

Bund und Kantone sind sich einig, der Finanzausgleich funktioniert. Doch die SVP sieht das anders.

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Der Bundesrat und auch die grossen Parteien sind sich über den Finanzausgleich mehrheitlich einig. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Der Finanzausgleich zwischen Bund und Kantonen funktioniert gut, darin sind sich der Bundesrat und auch die grossen Parteien mehrheitlich einig. Sie stützen sich dabei auf den Wirksamkeitsbericht 2020-2025, der bis Montag in der Vernehmlassung war.

Die SVP allerdings fordert vom Bund mehr Engagement für die ressourcenschwachen Kantone. Das solle bei der prekären Lage der Bundesfinanzen durch ordnungspolitische Massnahmen erreicht werden und nicht nur durch die Verteilung von Bundesgeldern.

FDP will Aufgabenverteilung überprüfen

Die FDP fordert, dass die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen daraufhin durchleuchtet wird, welche Aufgaben der Bund noch übernehmen solle. Allenfalls sei eine Entflechtung der Zuständigkeiten von Bund und Kantonen notwendig.

Aus Sicht der SP verschweigt der Wirksamkeitsbericht 2020-2025, dass die Alterung der Bevölkerung die Unterschiede zwischen den Kantonen weiter verstärken dürfte – auch wegen der Land- und Bergflucht. Das geltende Ausgleichssystem wurde 2008 eingeführt und 2020 angepasst. Der Bund finanziert zwei Drittel der Zahlungen.

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Kommentare

User #4175 (nicht angemeldet)

Es ist zu einfach, wenn man in seinem Tal sitzen kann und die Kohle kommt einfach so vom Flachland, die man als arrogant abtut und am liebsten fern von seinem Tälchen hat.

ISU

Mehr Transparenz und Abklärungen müssen in betracht gezogen werden. Das Geld sitzt anscheinend sehr locker, trotz der verschärften finanziellen Möglichkeiten. Da gibt es noch andere Probleme und Baustellen.

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